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19.01.2007

19:48 Uhr

Computerschädling unterwegs

Trojaner tarnt sich als Orkan-Nachricht

Das Interesse der Menschen an Meldungen zum Orkan „Kyrill“ haben auch Spam-Gauner ausgenutzt: Sie verschickten hunderttausende von E-Mails mit der Betreffzeile „230 dead as storm batters Europe“, in deren Anhang ein so genannter Trojaner zur Fernsteuerung infizierter Computer lauert.

Trojanisches Pferd im Kinofilm "Troja": Die so genannten Trojaner sind nach dem selben Prinzip - harmloses Äußeres, gefährliches Innenleben - konstruiert. Foto: dpa

Trojanisches Pferd im Kinofilm "Troja": Die so genannten Trojaner sind nach dem selben Prinzip - harmloses Äußeres, gefährliches Innenleben - konstruiert. Foto: dpa

HB HELSINKI. Wie die finnische IT-Sicherheitsfirma F-Secure am Freitag mitteilte, wurden bereits schon mindestens 10 000 Rechner infiziert. Trojaner ermöglichen es Angreifern, in den Computer einzudringen und zum Beispiel zum Versenden von Spam, den unerwünschten Werbe-Mails, zu benutzen.

Mikko Hypponen, der Forschungsleiter von F-Secure, erklärte, damit die Adressaten die infizierte Datei öffnen, behaupteten die Versender, der Anhang enthalte Informationen zu Todesopfern des Unwetters. Der Schädling trägt den Namen Troj/DwnLdr-FYD. Der Anhang sollte auf keinen Fall geöffnet, sondern zusammen mit der Mail sofort gelöscht werden, riet der Experte.

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