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05.04.2018

12:52 Uhr

Datenleck im Krankenhaus

Sicherheitslücken in Gehirnscan-Software entdeckt

VonWerner Pluta
Quelle:Golem.de

Der Scan der Hirnaktivitäten ist nicht gefährdet, das Krankenhaus aber schon: Sicherheitsexperten haben Schwachstellen in der Software von EEG-Geräten gefunden.

Die Software-Schwachstelle gefährdet weniger den Patienten als die Klinik. (Foto: dpa)

EEG

Die Software-Schwachstelle gefährdet weniger den Patienten als die Klinik. (Foto: dpa)

BerlinForscher des Hardware-Herstellers Cisco haben Sicherheitslücken in einer Software gefunden, die für Gehirn-Scans eingesetzt wird. Gefährdet sind weniger die Patienten als die Krankenhäuser, die die Software einsetzen.

Natus Neuroworks ist eine Software des US-Unternehmens Natus Medical, ein Hersteller von medizinischen Geräten und Software. In mehreren Elektroenzephalogramm-Systemen (EEG) wird die Windows-Software Neuroworks von Natus eingesetzt. Die Geräte verfügen über Ethernet-Schnittstellen für die Datenerfassung sowie für die Anbindung an ein Netz, etwa an das Krankenhaus, um die Ergebnisse des Patienten in die Patientendatei einzutragen.

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Talos, Ciscos Forschungsgruppe für Sicherheitsthemen, hat herausgefunden, dass die Software fünf Schwachstellen aufweist. Eine davon ermöglicht Denial-of-Service-Attacken gegen die EEG-Geräte mit der Software. Die anderen vier ermöglichen es einem Angreifer, von außen Schadcode auf den Geräten auszuführen.

Ein Angriff auf ein betroffenes EEG-Gerät hat nicht unbedingt Auswirkungen auf einen Patienten. Allerdings könnte sich ein Angreifer über die Schwachstellen Zugang zu einem Krankenhausnetz verschaffen.

Krankenhäuser werden inzwischen öfter Ziel von Ransomware-Angriffen, bei denen Systeme blockiert und nur gegen die Zahlung eines Lösegelds wieder freigeschaltet werden. Im Januar etwa zahlte ein Krankenhaus im US-Bundesstaat Indiana rund 60.000 US-Dollar an Ransomware-Erpresser.

Talos hat nach eigenen Angaben Natus über die Sicherheitslücken informiert. Natus hat einen Sicherheits-Patch für die Software Neuroworks entwickelt.

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Kommentare (1)

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Herr Carlos Santos

10.04.2018, 15:22 Uhr

DATENLECK IM KRANKENHAUS
Sicherheitslücken in Gehirnscan-Software entdeckt
Der Scan der Hirnaktivitäten ist nicht gefährdet, das Krankenhaus aber schon: Sicherheitsexperten haben Schwachstellen in der Software von EEG-Geräten gefunden.

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Stelle man sich vor man ist angeschlossen und das gerät kann all den Kummer und Sorgen des Patienten ablesen daß durch die EU am Patient verursacht wurde.

Das gerät schaltet sich dann Blitz schnell in die Stromleitungen und schaltet der Gesamte europäische Union in Brüssel das Licht aus.

Waren das dann ALLIENS oder doch INTELLIGENZ IM NETZ ???
:-)))

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