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11.11.2014

06:56 Uhr

Ebola

New Yorker Arzt darf nach Hause

Sein Fall beunruhigte: Nachdem er sich mit Ebola infiziert hatte, war der Arzt seinem Alltag in den USA nachgegangen. Einige Staaten verschärften daraufhin Quarantänevorschriften für Rückkehrer. Nun ist der Mann geheilt.

Ein Arzt in einem Krankenhaus in der Dominikanischen Republik: Bisher infizierten sich 13.268 Menschen mit Ebola. Reuters

Ein Arzt in einem Krankenhaus in der Dominikanischen Republik: Bisher infizierten sich 13.268 Menschen mit Ebola.

New YorkEin an Ebola erkrankter amerikanischer Arzt ist nach US-Medienangaben geheilt. Wie der Nachrichtensender CNN am Montag unter Berufung auf die New Yorker Stadtverwaltung berichtete, kann der Mediziner am Dienstag das Krankenhaus verlassen. Er stelle „kein öffentliches Gesundheitsrisiko“ da, hieß es.

Der 33 Jahre alte Mann war im vergangenen Monat positiv auf die Seuche getestet worden. Der Mitarbeiter der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen hatte Patienten im westafrikanischen Guinea behandelt. Er wurde auf der Isolierstation eines New Yorker Krankenhauses kuriert. Der Arzt ist einer von mehreren US-Bürgern, bei denen Ebola diagnostiziert worden war und die erfolgreich in den USA behandelt wurden.

Der Fall des Mediziners hatte für großes Aufsehen gesorgt. Nach seiner Rückkehr war er vor seiner Diagnose unter anderem mit U-Bahn und Taxi unterwegs gewesen und hatte eine Bowlingbahn besucht. Dies löste eine hitzige Debatte über den Schutz vor einer Ausbreitung der häufig tödlichen Virus-Krankheit aus.

Wie sich Ebola verbreitet

Wann ist Ebola ansteckend?

Nur dann, wenn jemand bereits Symptome zeigt. Diese können allerdings unspezifisch sein. Die Krankheit kann mit Fieber, grippeähnlichen Schmerzen und Unterleibsschmerzen beginnen, später können Erbrechen und Durchfall folgen.

Wie breitet sich Ebola aus?

Durch Körperflüssigkeiten einer infizierten Person. Dazu zählen Blut, Schweiß, Erbrochenes, Urin, Kot, Speichel und Sperma. Diese Flüssigkeiten müssen bei einem anderen Menschen einen Eingangspunkt finden, sie können durch einen Schnitt oder Kratzer eindringen. Das Virus kann zudem weitergereicht werden, wenn jemand mit kontaminierten Händen die Nase, den Mund oder die Augen eines anderen berührt. Oder jemand wird mit den kontaminierten Flüssigkeiten angespritzt. Darum tragen Gesundheitsmitarbeiter Schutzhandschuhe und andere Schutzausrüstung.

Die Weltgesundheitsorganisation teilte mit, Blut, Stuhl und Erbrochenes seien die am stärksten ansteckenden Flüssigkeiten. In Speichel sei der Virus nur bei schwer erkrankten Menschen entdeckt worden, aus Schweiß sei er noch nicht entnommen worden.

Was passiert bei zufälligem Kontakt mit einem Infizierten?

Ebola wird nicht durch die Luft übertragen. Der Direktor der US-Seuchenbehörde (CDC), Tom Frieden, sagte, Menschen steckten sich nicht an, wenn sie beispielsweise nur in einem Bus neben einem Ebola-Patienten sitzen. „Es ist nicht wie bei der Grippe. Es ist nicht wie bei Masern, nicht wie bei der gewöhnlichen Erkältung. Es breitet sich nicht so aus“, sagte er.

Können Hunde das Virus übertragen?

Das weiß man noch nicht genau. Die Behörden schläferten den Hund der spanischen Krankenschwester ein, bei der Ebola diagnostiziert worden war. Es ist aber kein Fall dokumentiert, in dem jemals Ebola von einem Hund auf einen Menschen übertragen wurde. Aber es gibt eine Studie, nach der es möglich sein soll, dass Hunde Ebola bekommen können - ohne Symptome zu zeigen.

Wie wird vorgegangen, wenn ein Ebola-Verdacht besteht?

Die Krankenhäuser, die einen Verdachtsfall haben, informieren ihr Gesundheitsministerium oder die Seuchenbehörde. Dann wird eine Checkliste durchgegangen, um festzustellen, wie hoch das Risiko ist. So wird unter anderem gefragt, ob die Person von einem riskanten Kontakt mit einem bekannten Ebola-Patienten berichtet hat, wie krank sie ist und ob eine andere Diagnose wahrscheinlicher ist.

Mehrere Bundesstaaten ordneten daraufhin an, dass aus den westafrikanischen Ebola-Krisenländern Sierra Leone, Liberia und Guinea heimkehrende Helfer für die 21-tägige Inkubationszeit in Quarantäne müssen. Dies stieß etwa bei den Vereinten Nationen auf scharfe Kritik. Die Organisation fürchtet, dass solche Maßnahmen ausländische Freiwillige für den Kampf gegen Ebola abschrecken.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation vom 7. November ist die Zahl der Ebola-Fälle in Westafrika insgesamt auf 13.268 gestiegen. Fast 5000 Menschen starben nach den offiziellen Zahlen bisher an der Seuche. Allein in Liberia erkrankten laut WHO 6619 Menschen, 2766 von ihnen starben. Die Epidemie sei dort „alles andere als vorüber“, warnte Ärzte ohne Grenzen. Über das ganze Land verteilt, komme es zu neuen Krankheitsausbrüchen. Im Gegensatz zu Guinea und Sierra Leone, wo die Zahl neuer Ebola-Fälle weiter steige, beobachten die Helfer in Liberia aber erstmals, dass weniger Patienten in Behandlungszentren gebracht werden.

Kommentare (1)

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Frau Dr. Max Motte

11.11.2014, 13:02 Uhr

Werden wir von den Massenmedien auch beim Thema "Ebola" belogen?

Regierungen beschlagnahmen kolloidales Silber, das erfolgreich zur Behandlung von Ebola-Patienten eingesetzt wird.

Versuche in Westafrika natürliche Mittel zur Ebola-Behandlung zukommen zu lassen, werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterdrückt!

WHO = Weltpharmaorganisation?

Mehrere Sendungen von Silberkolloid wurden blockiert!

Darüber hinaus wird berichtet, dass WHO-Vertreter eine Studie auf einer Ebola-Isolierstation abgesagt haben. Örtliche Gesundheitsbehörden wollten dort Silberkolloid verabreichen; das sich nach Angaben der US-Regierung als sehr wirksam gegen Ebola erwiesen hat!

Die WHO ordnete den Abbruch der Studie an!

Behörden blockieren 3x eine Sendung von Silberkolloid.

Wie die intern. Nichtregierungsorganisation "Natural Solutions Foundation" (NSF) mitteilt, ist sie mit dem Versuch, Silberkolloid nach Sierra Leone zu schicken, bislang gescheitert.

Die Organisation wollte 200 Pack. Silberkolloid schicken.
Die Sendung wurde nun zum 3x in die USA zurückgeschickt.

Zuvor vertrauliche Dokumente, die vom Verteidigungsministerium übergeben wurden, zeigen, dass Silberkolloid, welche die NSF jetzt nach Afrika zu schicken versucht, im Kampf gegen Ebola als wirksam erwiesen hat!

Das bestätigen Untersuchungen, die schon 2008 beim Ministerium und anderen US-Bundesbehörden durchgeführt wurden, deren Resultate jedoch von Medien, Gesundheitsbehörden, Regierung und der WHO weitgehend verschwiegen werden.

Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Medien nichts über "Kolloidales Silber"?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Medienkonzerne, Pharmakonzerne, Energiekonzerne, ... gehören die alle zusammen und keiner weiß es?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/ethan-a-huff/regierungen-beschlagnahmen-kolloidales-silber-das-erfolgreich-zur-behandlung-von-ebola-patienten-ei.html

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