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16.10.2014

17:44 Uhr

Ebola-Verdachtsfall

Flugzeug mit 156 Passagieren in Madrid isoliert

Eine Air-France-Maschine ist auf dem Madrider Flughafen wegen eines Ebola-Verdachtsfalls isoliert worden. Ein aus Nigeria stammender Passagier sei mit Schüttelfrost und Fieber in eine Klinik gebracht worden.

Flugzeug muss Not landen

Wieder Ebola-Alarm in Europa

Flugzeug muss Not landen: Wieder Ebola-Alarm in Europa

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Madrid/ParisWegen eines Ebola-Verdachtsfalls ist eine Passagiermaschine auf dem Madrider Flughafen vorübergehend isoliert worden. Ein aus Nigeria stammender Passagier an Bord der Maschine habe stark gezittert und Fieber gehabt, teilten die spanischen Behörden am Donnerstag mit. Die Besatzung des aus Paris kommenden Air-France-Flugzeugs habe die spanischen Gesundheitsbehörden informiert.

Auf dem Madrider Flughafen wurde daraufhin das für Fälle von Ebola-Verdacht vorgesehene Verfahren ausgelöst. Die Maschine vom Typ Airbus A321 mit 156 Passagieren an Bord wurde an eine abgelegene Stelle des Flughafengeländes dirigiert. Der Passagier sei an Bord des Flugzeugs untersucht worden, berichtete die Nachrichtenagentur Efe.

Die übrigen Fluggäste durften die Maschine verlassen. Allerdings konnten sie nach diesen Informationen ihr Gepäck zunächst nicht in Empfang nehmen, weil das Flugzeug vorher desinfiziert werden sollte.

Wo Ihr Geld im Kampf gegen Ebola am besten aufgehoben ist

Wie man am besten spenden sollte

Das DZI rät dazu, keine zweckgebundenen Spenden zu geben. Das erhöhe nur den Verwaltungsaufwand. Außerdem bestehe die Gefahr, dass für eine Krise zu viel und für eine andere zu wenig gespendet wird. Eine freie Spende an eine seriöse Organisation, das heißt ohne Zweckbindung, sei stets die beste und wirksamste Art zu helfen. Das DZI hat aber eine Liste zusammengestellt von empfehlenswerten Organisationen, die zur Ebola-Spende aufrufen, sie ist auch abrufbar unter unter www.dzi.de.

ChildFund Deutschland e.V.

Child Fund hat seinen Sitz in Nürtingen, trägt das DZI-Spendensiegel und wird von dem Institut zur Spende für Ebola empfohlen. Informationen unter www.childfund.de.

Deutscher Caritasverband e.V.

Die Caritas ist Deutschlands größter Wohlfahrtsverband und wird vom DZI für Ebola-Spenden empfohlen. Infos unter www.caritas-international.de.

Deutsches Medikamenten-Hilfswerk „action medeor“

„Action Medeor“ ist laut eigenen Angaben das größte europäische Medikamentenhilfswerk. Das DZI empfiehlt es bei Spenden für Ebola. Wie man spenden kann: www.medeor.de.

Deutsches Rotes Kreuz

Seit Ausbruch von Ebola hat das Rote Kreuz laut eigenen Angaben mehr als 3.500 Freiwillige in der Region geschult. Das DZI empfiehlt die Organisation für eine Spende für Ebola. Weitere Infos unter: www.drk.de.

Diakonie Katastrophenhilfe

Die Diakonie Katastrophenhilfe ist seit 60 Jahren weltweit im Einsatz und fördert lautet eigenen Angaben jährlich im Durchschnitt 150 Hilfsmaßnahmen. Das DZI rät zu einer Spende an die Organisation. Infos unter www.diakonie-katastrophehilfe.de.

Don Bosco Mission

Weniger bekannt in Deutschland ist die Don Bosco Mission, eine Ordensgemeinschaft der römisch-katholischen Kirche. Das DZI empfiehlt die Organisation für eine Spende für Ebola. Weitere Informationen über ihre Arbeit: www.donboscomission.de.

Weitere Empfehlungen des DZI

Weiter empfiehlt das DZI folgende Organisationen für eine Ebola-Spende: Handicap Internationl (www.handicap-international.de), Kindermissionswerk „Die Sternsinger“ (www.sternsinger.de), Medico International (www.medico.de), Plan International Deutschland (www.plan-deutschland.de), SOS-Kinderdörfer weltweit (www.sos-kinderdörfer.de).

Wie eine Air-France-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa mitteilte, war der Nigerianer am Donnerstag aus Lagos kommend in Paris eingetroffen und dort in die Maschine nach Madrid umgestiegen. Er wurde nach Angaben der Behörden in die Carlos III-Klinik gebracht.

Ebola kann unter anderem zu Fieber und Schüttelfrost führen. Solche Symptome kommen aber auch bei anderen Erkrankungen wie Malaria vor.

Auch in Frankreich wird ein möglicher Ebola-Fall untersucht: Eine Krankenschwester sei mit einem "verdächtigen Fieber" von über 38 Grad ins Militärkrankenhaus Bégin in Saint-Mandé bei Paris gebracht worden, hieß es am Donnerstag aus mehreren mit dem Fall vertrauten Kreisen in Paris.

Bestätigt wurde zunächst aber nicht eine Information der Zeitung "Le Parisien", wonach die Krankenschwester zuvor Kontakt zu einer erkrankten Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hatte, die in der Klinik Bégin bei Paris behandelt worden war.

Sollte sich der Ebola-Verdacht bestätigen, wäre dies womöglich der erste Fall einer Erkrankung in Frankreich durch eine Ansteckung im Inland. Laut "Le Parisien" hatte die Krankenschwester regelmäßigen Kontakt zu der MSF-Mitarbeiterin gehabt, die sich in Liberia mit Ebola angesteckt hatte. Die junge Frau war am 19. September mit einem Spezialflugzeug in ihr Heimatland gebracht und im Militärhospital Bégin erfolgreich behandelt worden. Den Kreisen zufolge arbeitet die Krankenschwester in dieser Klinik.

Die Krankenschwester war mit einem speziell gesicherten Transport von ihrem Wohnort in Puteaux im Großraum Paris in die Klinik Bégin gebracht worden. Der für Militärpersonal reservierte Wohnkomplex sei zeitweise abgeriegelt worden, wie ein Nachbar berichtete. Laut Feuerwehr waren neun Fahrzeuge und 24 Feuerwehr-Leute in Schutzkleidung beim Transport der Krankenschwester in die Klinik im Einsatz.

Der Verdachtsfall in Frankreich erinnert an die Ebola-Erkrankung der Krankenpflegerin Teresa Romero in Madrid. Sie hatte sich als erster Mensch in Europa mit dem Ebola-Virus infiziert, als sie in einer Madrider Klinik zwei spanische Missionare pflegte, die wegen ihrer Ebola-Infektion aus Westafrika zurück in ihr Heimatland geflogen worden waren. Die beiden Missionare starben, der Krankenpflegerin geht es inzwischen etwas besser.

Kommentare (5)

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Frau Dr. Max Motte

16.10.2014, 16:50 Uhr

Werden wir von den Medien auch beim Thema "Ebola" belogen?

Regierungen beschlagnahmen kolloidales Silber, das erfolgreich zur Behandlung von Ebola-Patienten eingesetzt wird!

Versuche in Westafrika natürliche Mittel zur Ebola-Behandlung zukommen zu lassen, werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterdrückt.

Mehrere Sendungen von Silberkolloid wurden blockiert!

Darüber hinaus wird berichtet, dass WHO-Vertreter eine Studie auf einer Ebola-Isolierstation abgesagt haben. Örtliche Gesundheitsbehörden wollten dort Silberkolloid verabreichen; das sich nach Angaben der US-Regierung als sehr wirksam gegen Ebola erwiesen hat!

Die WHO ordnete den Abbruch der Studie an!

Behörden blockieren 3x eine Sendung von Silberkolloid.

Wie die intern. Nichtregierungsorganisation "Natural Solutions Foundation" (NSF) mitteilt, ist sie mit dem Versuch, Silberkolloid nach Sierra Leone zu schicken, bislang gescheitert.
Die Organisation wollte 200 Pack. Silberkolloid schicken.
Die Sendung wurde nun zum 3x in die USA zurückgeschickt.

Zuvor vertrauliche Dokumente, die vom Verteidigungsministerium übergeben wurden, zeigen, dass sich antimikrobielle Silber-Lösungen wie die, welche die NSF jetzt nach Afrika zu schicken versucht, im Kampf gegen Ebola als wirksam erwiesen haben!

Das bestätigen Untersuchungen, die schon 2008 beim Ministerium und anderen US-Bundesbehörden durchgeführt wurden, deren Resultate jedoch von Gesundheitsbehörden, Regierung und der WHO weitgehend verschwiegen werden.

Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Medien nichts über "Kolloidales Silber"?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Medienkonzerne, Pharmakonzerne, Energiekonzerne, ... gehören die alle zusammen und keiner weiß es?

(...)


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Herr Peter Spiegel

16.10.2014, 17:42 Uhr

Es ist fahrlässig, daß immer noch Flieger aus Ebola-Afrika in Europa landen.
Die Regierungen in Europa taugen keinen Schuß Pulver.

Herr C. Falk

16.10.2014, 19:16 Uhr

In der Tat, sehr merkwürdig, dass nicht alle Flüge aus den Ebola-Ländern in die EU ausnahmslos gestrichen werden . Kontollen an den afrikanischen Flughäfen sind für die Katz, da während der Inkubationszeit, die Fluggäste beschwerdefrei seien können, obwohl sie längst infiziert sind.

Ich habe eh eigene Vorstellungen zu dieser Seuche. Sie sind allerdings "verschwörungtheoretisch" kontaminiert und Theorien dieser Art sind, solange sie als Praxis, die dann eine "Verschwörungspraxis" wäre, nicht nachgewiesen werden können, meinem eigenen kritischen Verstand wenig "hilfreich".

Also begnüge ich mich mit einer Floskel für solche "Fälle", "Schaun wir mal".....

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