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08.10.2013

08:21 Uhr

Entwicklung von Glaxo-Smithkline

Erster Impfstoff gegen Malaria in Sicht

An Malaria sterben jedes Jahr Hunderttausende Menschen. Doch bald könnte es einen Impfstoff gegen die Tropenkrankheit geben: Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smithkline will die Zulassung für das Mittel beantragen.

Mücken sind die Malaria-Überträger Nummer eins. dpa

Mücken sind die Malaria-Überträger Nummer eins.

LondonDer erste Impfstoff gegen Malaria ist in Sicht. Der britische Pharmakonzern Glaxo-Smithkline (GSK) kündigte an, im kommenden Jahr die Zulassung bei der europäischen Arzneimittelbehörde EMA zu beantragen. Sollte diese grünes Licht geben, könnte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits 2015 eine Empfehlung für das Mittel mit dem Namen RTS,S abgeben, hieß es.

Das Unternehmen berief sich auf positive Studienergebnisse. Demnach sorgte der Impfstoff dafür, dass sich bei kleinen Kindern die Zahl der Malaria-Fälle nahezu halbiert habe. GSK hat das Mittel über drei Jahrzehnte entwickelt. An Malaria sterben jedes Jahr Hunderttausende Menschen, vor allem Babys in Afrika. Die Tropenkrankheit wird durch Mückenstiche übertragen.

Von

rtr

Kommentare (6)

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FreundHein

08.10.2013, 08:57 Uhr

Tigermücken übertragen Dengue-Fieber. KEINE Malaria

Mal wieder voll kompetent, die Rd.

Michael

08.10.2013, 09:19 Uhr

In Zentral-Afrika wirksam erprobt ist auch die Wirkung der Arthemesiapflanze. Diese hat zudem den Vorteil, selbst gezüchtet und angebaut zu werden, so daß der finanzielle Aufwand eher gering und den dortigen Lebenesverhältnissen angepaßt ist. Leider wird über die Wirkung der Arthemesiapflanze kaum oder gar nicht berichtet.
In Bujumbura (Burundi) wurde die Pflanze in Malariazentrum positiv getestet aber von den Behörden verboten. Gemutmaßt wird dort ein Interesse der Pharmaindustrie.

Triskelis

08.10.2013, 09:36 Uhr

Sollte man sich nicht fragen, wieso ein Pharmaunternehmen einen Impfstoff entwickelt, der für eine Bevölkerungsgruppe gedacht ist, die keinerlei Mittel hat diesen käuflich zu erwerben?
Vor etlichen Jahren hatte, nach einem Spiegel-Artikel, eine Managerin bei einem großen Pharmakonzern gekündigt und eine eigene Stiftung zur Herstellung eines Malariaimpfstoffs aufgebaut, da dieser Konzern damals ein Mittel gegen Malaria bei der Entwicklung eines Medikaments entdeckte und die Produktion und Forschung aus Kostengründen nicht weiterführen wollte.
Der Artikel vermittelt den Eindruck, das Unternehmen würde das Mittel zum Wohle der sterbenden Babys in Afrika entwickeln, was zu bezweifeln ist.!

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