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15.11.2013

08:22 Uhr

Erfinder-Special prämiert

Medienpreis für Handelsblatt-Redakteure

Handelsblatt Online ist für seine umfangreiche Berichterstattung über den Europäischen Erfinderpreis 2013 ausgezeichnet worden. Komplexe Themen seien „hochspannend“ aufbereitet worden, so die Laudatio.

Laudator Carl-Eduard Meyer übergibt den Preis an die Handelsblatt-Online-Redakteure Thomas Trösch (rechts) und Pavel Kanovich. Quelle: © ERGO Direkt Versicherungen / Nils Krüger

Laudator Carl-Eduard Meyer übergibt den Preis an die Handelsblatt-Online-Redakteure Thomas Trösch (rechts) und Pavel Kanovich.

Quelle: © ERGO Direkt Versicherungen / Nils Krüger

BerlinIn Berlin ist am Donnerstagabend der Medienpreis 2013 der Ergo Direkt Versicherungen verliehen worden. Sieger in der Kategorie 1 „Online-Auftritte klassischer Medien“ wurden die Handelsblatt-Redakteure Thomas Trösch und Pavel Kanovich für ihr Online-Special zum Europäischen Erfinderpreis 2013.

„Die Preisträger haben eine Darstellungsform gefunden, die komplexe, mitunter sogar sperrige Themen unterhaltsam und hochspannend aufbereitet“, sagte Laudator Carl-Eduard Meyer, Geschäftsführer von News Aktuell. Das Handelsblatt-Special widmet sich dem Europäischen Erfinderpreis, der Ende Mai in Amsterdam verliehen worden war. Im Vorfeld hatte Handelsblatt Online alle15 Nominierten vorgestellt. Diese Porträts sowie die Berichterstattung über die vom Europäischen Patentamt organisierte Preisverleihung bildeten die inhaltliche Grundlage des Specials.

„Es ist ein Special über interessante Menschen und ihre klugen Erfindungen“, sagte Thomas Trösch bei der Preisverleihung in Berlin. „Dass unsere Arbeit nun in solcher Weise ausgezeichnet wird, freut mich natürlich sehr.“ Und Kollege Pavel Kanovich ergänzte: „Die Arbeit am Special war eine willkommene Abwechslung zum täglichen Geschäft der Börsenberichte.“

Thomas Trösch leitet das Technologie-Ressort bei Handelsblatt Online seit 2007. Nach dem Studium in Düsseldorf und Berlin und einer Lehrtätigkeit an der FU Berlin wechselte der Historiker in den Journalismus: Er baute das Wissenschaftsressort der gerade gegründeten Netzeitung auf. Besonders interessieren ihn jene Sphären, die dem Menschen noch weitgehend verschlossen sind – die Tiefsee etwa und der Weltraum. In der Rubrik „Schneller schlau“ präsentiert er regelmäßig Kuriositäten aus der Welt des Wissens.

Der Medienpreis Innovation der Ergo-Versicherung wird traditionell in zwei Kategorien vergeben. In der Kategorie 1 gingen die weiteren Preise an Julius Tröger, Andreas Pätzold und Lajos Lange von der Berliner Morgenpost sowie an Silke Wünsch und Jan Bruck von der Deutschen Welle.

In der Kategorie 2 „Originäre Internet-Arbeiten“ siegten Dirk von Gehlen und Florian Dreyssig mit ihrem digitalen Buchprojekt „Eine neue Version ist verfügbar“. Die weiteren Preise gingen an die Macher des Online-Magazins „Paroli“ sowie an die Lehrredaktion 51K der Deutschen Journalistenschule.

Kommentare (2)

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15.11.2013, 09:57 Uhr

Gratulation für diese Auszeichnung und herzlichen Glückwunsch.

Und auch in Zukunft noch viele interessante Berichte und Kommentare im HB.


lele

15.11.2013, 11:22 Uhr

Glückwunsch,


aber beim "Spiegel" wurde am 13.11.2013 ein neuer Bericht vorgestellt. Quelle "The Guardian" Das der BND komplett in DE mitliest und auch den mitgrößten (Frankfurt a.M.) Internetknoten der Welt angezapft hat?!

Gesetzänderung durch den Britischen Geheimdienst inkl.

Warum findet man hier nichts von den neuen Snowden Dokumenten? In anderen deutschen Medien konnte man auch nichts finden?? Warum? Nicht interessant das der BND wirklich alles wusste und kooperiert hat?

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