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26.07.2011

13:23 Uhr

Erfolgreicher Tauchboot-Test

China punktet im Kampf um Tiefsee-Rohstoffe

Auf der Suche nach Rohstoffen hat die zweitgrößte Wirtschaftsmacht jetzt auch den Meeresboden im Visier. Ein modernes chinesisches Tauchboot ist weit in die dunklen Tiefen des Pazifiks vorgedrungen.

Mit dem Tauchboot Jiaolong hat sich China einen eigenen Weg in die Tiefsee erschlossen. Quelle: dpa

Mit dem Tauchboot Jiaolong hat sich China einen eigenen Weg in die Tiefsee erschlossen.

PekingIm internationalen Wettrennen um die Rohstoffe in der Tiefsee hat China einen großen Sprung nach vorn gemacht: Ein bemanntes chinesisches Tauchboot erreichte eine Meerestiefe von 5057 Metern.

Die nach einem mystischen Seedrachen benannte „Jiaolong“ mit drei Mann Besatzung tauchte vier Stunden später erfolgreich wieder auf, wie die staatliche Ozeanverwaltung (SOA) berichtete. Das 2002 gestartete Tauchprojekt 863, das jetzt sogar die Fähigkeiten der USA übersteigt, gehört zu einem ehrgeizigen Programm Chinas zur Erkundung von Mineralien am Meeresboden.

Um seinen Hunger nach Rohstoffen zu stillen, hat die aufstrebende asiatische Wirtschaftsmacht ihre Forschungsprogramme stark ausgeweitet. Nach Japan, den USA, Frankreich und Russland ist China jetzt die fünfte Nation, die derzeit Menschen in eine Tiefe von mehr als 3500 Meter schicken kann. Die 8,2 Meter lange und 22 Tonnen schwere „Jiaolong“ ist sogar für eine Tiefe bis zu 7000 Meter ausgelegt, was aber erst 2012 versucht werden soll.

China will dann das japanische Tauchboot „Shinkai“ übertreffen - das gegenwärtig einzige, das 6500 Meter tief taucht. Den Weltrekord hält allerdings seit fünf Jahrzehnten unangefochten der Schweizer Forscher Jacques Piccard, der 1960 mit der „Trieste“ 11.000 Meter tief auf den Boden des Mariannengrabens im Westpazifik tauchte.

Während die Investitionen der USA in die Tiefseeforschung nachlassen, drängen Schwellenländer wie China vor. In den Tiefen des Meeres gibt es Metalle wie Gold, Silber, Kupfer, Nickel oder Kobalt. Sie sind in Manganknollen, kobaltreichen Krusten und polymetallischen Sulfiden zu finden. Auch gibt es Vorkommen sogenannter Seltener Erde. Diese Spezialmetalle werden besonders für Hightech-Produkte benötigt.

Kommentare (1)

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dosto

26.07.2011, 15:28 Uhr

na super,

wegen so einem Bullshit wie wie Gold und Silber müssen wir jetzt auf den Meeresboden.
Wie ein geordneter Kupferabbau in 3.500 bis 5.000 Meter abgehen soll und zu welchen Kosten, das soll mirmal auch einer erklären.
Greenpaece kriegt ne Menge <Ärger ins Haus, da gibts zu tun noch und nöcher.
WWollen wir jetzt Alles verramschen, um den Tanz ums goldene Kalb, dabei geht doch schon genug davon vor die Hunde und bitte für wen? Ach so, pardon, natürlich profitieren wir hier auch ,wie überall bisher!! Der Hals ist halt noch nicht voll, also lassen
wir uns stopfen.

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