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09.08.2014

11:21 Uhr

Experten

Ebola ist keine Gefahr für Deutschland

In Westafrika sind bereits fast tausend Menschen durch die Ebola-Epidemie gestorben. Doch Experten beruhigen: Für Deutschland ist die Seuche keine Bedrohung. Gleichzeitig kritisieren sie das Vorgehen in Westafrika.

Sorge vor Epidemie

Ebola-Verdacht in Hamburg nicht bestätigt

Sorge vor Epidemie: Ebola-Verdacht in Hamburg nicht bestätigt

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BerlinDie Ebola-Epidemie in Westafrika ist nach Experteneinschätzung keine Bedrohung für die Bevölkerung in Deutschland. Das Risiko einer Weiterverbreitung bestehe hier nicht, „weil es in Deutschland und Europa alle Voraussetzungen zur sicheren Versorgung Betroffener gibt“, sagte der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Reinhard Burger, der „Passauer Neuen Presse“ (Samstag). Der Leiter des Gesundheitsamtes von Frankfurt am Main, René Gottschalk, sagte auch mit Blick auf die Vorkehrungen am dortigen Flughafen der „Frankfurter Rundschau“: „Ich kann mir nicht vorstellen, dass wir da irgendetwas übersehen.“

Bis zum 6. August waren der Weltgesundheitsorganisation (WHO) von den betroffenen Ländern 1779 Ebola-Fälle gemeldet worden, die entweder schon bestätigt waren oder bei denen es einen Verdacht gab. 961 Menschen starben bis dahin, die meisten in Guinea, Sierra Leone und Liberia. Um die bislang schwerste bekannte Ebola-Epidemie einzudämmen, rief die UN-Organisation am Freitag den Internationalen Gesundheitsnotfall aus.

Dies bedeute in erster Linie, „dass die Weltgesundheitsorganisation für die betroffenen und die angrenzenden Staaten eine Reihe von nachdrücklichen Empfehlungen zur Eindämmung und Kontrolle des Ebolaausbruchs ausgesprochen hat“, erklärte RKI-Präsident Burger in der „Passauer Neuen Presse“. Für Deutschland habe die WHO-Einstufung keine direkte Folge. Das RKI ist die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und -prävention.

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