Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

23.07.2012

07:38 Uhr

HIV

Zuversicht zum Auftakt der Welt-Aids-Konferenz

Mit viel Rückenwind hat die Welt-Aids-Konferenz in Washington begonnen. Neue Forschungsergebnisse lassen Hoffnung keimen, dass die Krankheit in absehbarer Zeit kontrollierbar sein könnte. Aber große Baustellen bleiben.

Weltbankpräsident Jim Yong Kim spricht zur Eröffnung der Welt-Aids-Konferenz in Washington. dapd

Weltbankpräsident Jim Yong Kim spricht zur Eröffnung der Welt-Aids-Konferenz in Washington.

WashingtonUnter dem Motto „Gemeinsam das Blatt wenden“ sind 25.000 Teilnehmer am Sonntag in Washington in das sechstägige Treffen gestartet. „Wir können Aids jetzt als etwas betrachten, dass wir wirklich kontrollieren können“, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim bei der offiziellen Eröffnungsfeier am Sonntagabend (Ortszeit). „Ich verspreche, dass die Weltbank unermüdlich im Kampf gegen Aids mitarbeiten wird, bis wir gewonnen haben.“ Kim ist der erste amtierende Weltbank-Präsident, der bei einer Aids-Konferenz aufgetreten ist.

Anstelle von US-Präsident Barack Obama sprach dessen Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius. Obama hatte seine Teilnahme im Vorfeld des Treffens abgesagt und dafür scharfe Kritik von Aids-Aktivisten geerntet. „Wir haben große Fortschritte gemacht, aber es bleibt noch viel zu tun. Lasst es uns gemeinsam anpacken“, sagte er in einer kurzen Videobotschaft, die auf der Webseite des Weißen Hauses veröffentlicht wurde. Anders als zunächst angekündigt wurde das Video aber nicht auf der Eröffnungsfeier gezeigt.

UN-Generalsekretär Ban Ki Moon erinnerte in einer Videobotschaft bei der Zeremonie an die vom HIV/Aids-Programm der Vereinten Nationen (UNAIDS) angepeilten Ziele: Bis 2015 sollen HIV-Neuinfektionen halbiert, 15 Millionen Infizierte behandelt und keine Babies mehr mit HIV geboren werden.  „Wenn wir uns jetzt neu fokussieren, unsere Anstrengungen auffrischen und die Investitionen erhöhen, dann können wir das schaffen“, sagte Ban.

Zuvor hatte die Hollywood-Schauspielerin Sharon Stone die iranischen Brüder, Aids-Forscher und Menschenrechtsaktivisten Arash und Kamiar Alaei mit dem neugeschaffenen Elizabeth-Taylor-Preis der Stiftung für Aids-Forschung (amfAR) ausgezeichnet.

Kommentare (1)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

IRR

23.07.2012, 09:40 Uhr

Ich denke, der ganze Hype um AIDS ist mal wieder eine Sache, bei der sich einige Wenige die Taschen voll machen wollen. Die Leute sind doch nicht daran interessiert, dass AIDS bekämpft wird, ansonsten würde ja ihr Job überflüssig werden. Die Leute wollen nur, dass das Geld weiterhin fliesst.
Die Neuinfektionen in Deutschland sind doch verschwindend gering. Eigentlich gar nicht erwähnenswert, wenn man die Zahl mit anderen Krankheiten vergleicht.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×