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22.10.2014

16:56 Uhr

Kampf gegen Ebola

Pharmabranche forciert Forschung an Impfstoff

Mit Hochdruck arbeitet die Pharmabranche an der Entwicklung eines Ebola-Impfstoffes. Die ersten Dosen sollen noch vor Jahresende ausgeliefert werden. In den USA wurde unterdessen ein neuer Verdachtsfall bekannt.

Die US-Firma Johnson & Johnson will im nächsten Jahr eine Million Dosen mit Impfstoff zur Verfügung zu stellen. ap

Die US-Firma Johnson & Johnson will im nächsten Jahr eine Million Dosen mit Impfstoff zur Verfügung zu stellen.

London/San FranciscoFührende Pharma-Konzerne forcieren angesichts der Furcht vor einer Ausbreitung von Ebola über die westafrikanischen Ursprungsländer hinaus die Entwicklung von Medikamenten gegen die Seuche. Der britische Arzneimittelhersteller GlaxoSmithKLine kündigte am Mittwoch an, die ersten Impfstoffdosen sollten noch vor Jahresende ausgeliefert werden. Die US-Firma Johnson & Johnson (J&J) will im nächsten Jahr eine Million Dosen zur Verfügung zu stellen. Die beiden Konkurrenten sind zudem zur Zusammenarbeit bereit. In den USA stoppten Grenzbeamte einen Flugpassagier aus Liberia wegen Ebola-Verdachts. Zudem strich eine US-Versicherung Verträge zum Schutz gegen Ebola aus ihrem Angebot.

J&J will bis kommenden Mai 250.000 Impfdosen ausliefern. Der Impfstoff steckt allerdings noch in den Kinderschuhen: Ab Januar soll er an Freiwilligen getestet werden. Der US-Konzern hält auch eine Zusammenarbeit mit GlaxoSmithKLine für denkbar. Die von beiden Unternehmen entwickelten Impfstoffe könnten kombiniert werden, erklärte J&J-Forschungschef Paul Stoffels. „Die Situation erfordert neue Wege der Arbeitsorganisation und des Denkens“, sagte GSK-Chef Andrew Witty. Sein Unternehmen hat bereits einen Impfungstoff in der klinischen Erprobung.

Der kanadische Pharmakonzern Tekmira hat schon mit der limitierten Produktion eines Wirkstoffs begonnen. Anfang Dezember soll er verfügbar sein, wie das Unternehmen erklärte. Das Unternehmen arbeitet an Wirkstoffen, die die Vervielfältigung des Ebola-Virus im Körper verhindern sollen. Im September hatten US-amerikanische und kanadische Behörden den Einsatz des experimentellen Wirkstoffs TKM-Ebola unter bestimmten Voraussetzungen bei infizierten Patienten genehmigt.

Das ist das Ebola-Virus

Das Virus

Das Ebola-Virus gehört zu den gefährlichsten Krankheitserregern der Welt. Es löst ein sogenanntes hämorrhagisches, das heißt mit starken Blutungen einhergehendes Fieber aus.

Die Gefahr

Je nach Erregerstamm sterben 25 bis 90 Prozent der Patienten an einer Ebola-Erkrankung. Trotz intensiver Forschung gibt es weder eine Impfung noch ein Heilmittel.

Der Übertragungsweg

Seinen Ursprung hat das Virus im Tierreich. Menschen können sich über den Kontakt zu erkrankten Tieren infizieren, unter anderem Affen. Von Mensch zu Mensch überträgt sich die Krankheit durch Blut und andere Körperflüssigkeiten.

Die Krankheit

Die Inkubationszeit beträgt zwei Tage bis drei Wochen. Plötzlich setzen Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen, Schwächegefühl und Halsschmerzen ein. Später gehen Nieren- und Leberfunktion zurück, es können schwere innere Blutungen auftreten.

Die Gefahrenzone

Ebola kommt vor allem nahe des afrikanischen Regenwaldes vor. Zum ersten Mal tauchte es 1976 im Sudan und im Kongo nahe des Ebola-Flusses auf. Ihm verdankt die Krankheit auch ihren Namen.

In Deutschland kündigte das Bundesforschungsministerium an, die Entwicklung eines Ebola-Schnelltests der Jenaer Firma Alere Technologies zu unterstützen. Der Betrieb ist eine Tochter des US-Unternehmens Alere.

An der Virus-Erkrankung sind seit März vor allem in Westafrika mehr als 4500 Menschen gestorben. Das hat auch wirtschaftliche Gründe: Die Entwicklung neuer Arzneien oder Impfstoffe verschlingt hohe Millionensummen, die durch die zu erwartenden Einnahmen in den armen westafrikanischen Ländern kaum aufgefangen werden können. Zudem sind Ebola-Ausbrüche selten. Das Ausmaß dieser Ebola-Epidemie ist aber um ein vielfaches gravierender als alle bisherigen Ausbrüche. Entsprechend hoch ist daher die Nachfrage nach einem Mittel gegen die Seuche.

Kommentare (1)

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Frau Dr. Max Motte

22.10.2014, 17:19 Uhr

WHO = Weltpharmaorganisation?

Werden wir von den Konzernmedien auch beim Thema "Ebola" belogen?

Regierungen beschlagnahmen kolloidales Silber, das erfolgreich zur Behandlung von Ebola-Patienten eingesetzt wird.

Versuche in Westafrika natürliche Mittel zur Ebola-Behandlung zukommen zu lassen, werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterdrückt!

Mehrere Sendungen von Silberkolloid wurden blockiert!

Darüber hinaus wird berichtet, dass WHO-Vertreter eine Studie auf einer Ebola-Isolierstation abgesagt haben. Örtliche Gesundheitsbehörden wollten dort Silberkolloid verabreichen; das sich nach Angaben der US-Regierung als sehr wirksam gegen Ebola erwiesen hat!

Die WHO ordnete den Abbruch der Studie an!

Behörden blockieren 3x eine Sendung von Silberkolloid.

Wie die intern. Nichtregierungsorganisation "Natural Solutions Foundation" (NSF) mitteilt, ist sie mit dem Versuch, Silberkolloid nach Sierra Leone zu schicken, bislang gescheitert.

Die Organisation wollte 200 Pack. Silberkolloid schicken.
Die Sendung wurde nun zum 3x in die USA zurückgeschickt.

Zuvor vertrauliche Dokumente, die vom Verteidigungsministerium übergeben wurden, zeigen, dass Silberkolloid, welche die NSF jetzt nach Afrika zu schicken versucht, im Kampf gegen Ebola als wirksam erwiesen hat!

Das bestätigen Untersuchungen, die schon 2008 beim Ministerium und anderen US-Bundesbehörden durchgeführt wurden, deren Resultate jedoch von Medien, Gesundheitsbehörden, Regierung und der WHO weitgehend verschwiegen werden.

Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Medien nichts über "Kolloidales Silber"?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Medienkonzerne, Pharmakonzerne, Energiekonzerne, ... gehören die alle zusammen und keiner weiß es?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/ethan-a-huff/regierungen-beschlagnahmen-kolloidales-silber-das-erfolgreich-zur-behandlung-von-ebola-patienten-ei.html

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