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28.11.2013

13:43 Uhr

Komet

Ison von der Erde aus nicht zu sehen

Am Donnerstagabend sollte der Komet Ison an der Sonne vorbeirasen. Was dann passiert, war zunächst ungewiss. Forscher gingen davon aus, dass er dabei zerbersten kann.

Nasa-Bild des Kometen: Ison soll gegen 20.00 Uhr seinen sonnennähesten Punkt erreichen. ap

Nasa-Bild des Kometen: Ison soll gegen 20.00 Uhr seinen sonnennähesten Punkt erreichen.

Katlenburg-LindauAstronomen haben am Donnerstag gespannt den Vorbeiflug des Kometen Ison an der Sonne erwartet, der für den Abend vorhergesagt war. Es gebe für Laien zunächst jedoch keine Chance, den Schweifstern zu beobachten, sagte eine Sprecherin des Max-Planck-Instituts für Sonnensystemforschung (MPS) im niedersächsischen Katlenburg-Lindau. Von der Erde aus sei er weder mit bloßem Auge noch mit gewöhnlichen Hilfsmitteln zu sehen.

Die Astronomen wollten mit Hilfe von Raumsonden verfolgen, wie der Komet an der Sonne vorbeifliegt. Im Einsatz sind nach MPS-Angaben unter anderem Spektrometer und Infrarot-Technik. Zudem gebe es bodengebundene Stationen. Von dort aus sei die Beobachtung aber problematisch. Der Komet sollte kurz vor 20.00 Uhr seinen sonnennächsten Punkt erreichen. Unklar war, ob der 4,6 Milliarden Jahre alte Himmelskörper den Sonnenvorbeiflug heil übersteht, zerbricht oder verdampft.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Merkur

28.11.2013, 14:52 Uhr

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