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04.04.2013

08:13 Uhr

Kosmisches Rätsel

Forscher finden neue Hinweise auf Dunkle Materie

Mit einem Teilchendetektor an Bord der Raumstation ISS haben Forscher neue Hinweise auf die mysteriöse Dunkle Materie gefunden. Endgültig gelöst ist das Rätsel um den wichtigsten Baustein des Kosmos aber noch nicht.

Der "Alpha Magnetic Spectrometer Detektor" ("AMS-02") an der Außenwand der Raumstation ISS. Mit diesem Instrument kamen die Forscher dem Teilchenhagel auf die Spur. dpa

Der "Alpha Magnetic Spectrometer Detektor" ("AMS-02") an der Außenwand der Raumstation ISS. Mit diesem Instrument kamen die Forscher dem Teilchenhagel auf die Spur.

GenfEin Detektor auf der Internationalen Raumstation ISS hat neue Hinweise bei der Suche nach Dunkler Materie geliefert. Die Forscher um den Physik-Nobelpreisträger Samuel Ting beobachteten einen Überschuss sogenannter Positronen im Weltall, die aus allen Richtungen auf die Erde einprasseln. Das berichtete das Europäische Kernforschungszentrum Cern am Mittwoch.

Positronen sind die positiv geladenen Anti-Teilchen der Elektronen. Sie entstehen unter anderem, wenn sich zwei Teilchen der Dunklen Materie im Weltall gegenseitig auslöschen.

Aufgefangen hat die Antimaterie-Teilchen das „Alpha Magnetic Spectrometer“ („AMS-02“), das am 19. Mai 2011 an der Außenseite der ISS installiert wurde. Seit Beginn der Messungen vor knapp zwei Jahren registrierte der Detektor über 30 Milliarden Teilchen, darunter etwa 400.000 Positronen.

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Die Dunkle Materie gilt als eines der größten Rätsel der modernen Physik. Der mysteriöse Stoff soll erklären, weshalb Galaxien in großen Gruppen durch den Kosmos fliegen, obwohl die Sterne darin zu wenig Schwerkraft aufbringen, um diese riesigen Gebilde zusammenzuhalten. Ohne Dunkle Materie bleibt auch rätselhaft, weshalb sich die spiralförmigen Arme unserer Galaxie viel schneller drehen, als sich mit der Schwereanziehung der sichtbaren Materie erklären lässt.

Dunkle Materie soll fünfmal häufiger im Weltall vorkommen als jene Materie, aus der Menschen, Planeten und Sterne aufgebaut sind. Das geht aus Beobachtungen des frühen Universums hervor, die das Team des Esa-Satelliten „Planck“ erst Mitte März präsentiert hatte.

Bisher wissen Forscher allerdings nicht, woraus Dunkle Materie besteht. Die populärste Theorie geht von bisher unbekannten Elementarteilchen aus, die nicht mit Licht wechselwirken und daher für das menschliche Auge unsichtbar sind.

Kommentare (11)

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KFR

04.04.2013, 09:36 Uhr

Was für ein Hoax ! und die Presse spielt mit !!

die Karte prächtig per photoshop korrigiert,um "irritierende Unregelmässigkeiten " zu vertuschen !

gibt überhaupt keinen Grund den Detektor 200 km in den Orbit zu heben,ausser die Billion $ für die Seilschaften zu verprassen

und der Alibi-Report sind ebenfalls völlig redundant, lediglich zur Verschleierung der neuerlichen Erfolglosigkeit der NASA

( siehe Wasser auf dem Mars, Space-Shuttle-Abstürze, bis fiktive Mondlandung und massiv photoshop in unzähligen Bildern ! )

Wie lange soll das noch so weitergehen ??



JJJ

04.04.2013, 10:03 Uhr

Hinweise auf dunkle Materie finden sich auch im Bankensystem. Aber nicht weitersagen!

Tanyawaa

04.04.2013, 11:09 Uhr

Schick, und wann finden sie helle Materie? Hört sich so nach Schlafkrankheit im Weltraum an. Licht ausgedreht, oder wie?
Energiewende oder wie?

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