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14.12.2016

11:11 Uhr

Kultspiel unter der Lupe

Pokémon Go macht nicht aktiver

US-Forscher haben das Bewegungsverhalten von Spielern des Kultspiels Pokémon Go. Ihr Ergebnis belegt, dass die Jagd auf virtuelle Monster in realer Umgebung nicht zwangsläufig zu mehr körperlicher Aktivität führt.

Die Jagd auf virtuelle Monster führt nicht zwangsläufig zu mehr Bewegung. AP

Kultspiel Pokémon Go

Die Jagd auf virtuelle Monster führt nicht zwangsläufig zu mehr Bewegung.

BerlinMehr Bewegung durch die Jagd auf virtuelle Monster, das scheint nicht zu funktionieren. Harvard-Forscher haben untersucht, wie sich das Smartphone-Spiel Pokémon Go auf das Bewegungsverhalten der Spieler auswirkt. Das Ergebnis spricht eindeutig gegen die eingangs formulierte These.

Nutzer des Smartphone-Games hätten in der ersten Woche im Schnitt lediglich 955 Schritte mehr gemacht als Testpersonen einer Vergleichsgruppe von Nichtspielern, heißt es in einer Mitteilung der Harward T.H. Chan School of Public Health. Die Zahl sei zudem in den folgenden sechs Wochen langsam wieder bis zum Ausgangswert zurückgefallen.

Die US-Forscher hatten insgesamt 1182 junge Nutzer eines iPhone 6 beobachtet, bei denen das Gerät die zurückgelegten Schritte in einer App festhält. Das Ergebnis lege nahe, dass Pokémon Go nur einen recht moderaten Einfluss auf die Bewegung der Nutzer habe, der innerhalb von Wochen auch wieder verschwinde, so das Fazit.

Das Spiel habe aber möglicherweise soziale Vorteile, die über die körperliche Aktivität hinausgingen, mutmaßen die Forscher. „Wir sind erst am Beginn zu verstehen, wie Augmented-Reality-Spiele potenziell die Gesundheit befördern können“, sagte Katherine Howe, Mitautorin der Studie. Sie gäben den Leuten einen Grund, um rauszugehen und gemeinschaftlich zu spielen.

Die Google-Tochter Niantic hatte das Augmented-Reality-Spiel „Pokémon Go“ mit den bekannten Figuren im Juli herausgebracht. Inzwischen haben rund 600 Millionen Menschen weltweit das Game auf ihrem Smartphone heruntergeladen.

Spieler müssen bei Pokémon Monster fangen, die in der realen Umgebung auf dem Smartphone-Display eingeblendet erscheinen, und können in Arenen auch gegeneinander spielen. Erst am Montag fügten die Macher neue Pokémon-Figuren hinzu, zu Weihnachten sollen etwa auch „Pikachus“ mit festlicher roter Mütze zu finden sein.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Account gelöscht!

14.12.2016, 17:15 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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