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16.03.2012

16:18 Uhr

Lichtgeschwindigkeit

Neues Neutrino-Experiment bestätigt Einstein

Einsteins spezielle Relativitätstheorie bleibt unangefochten. Auch mit den schnellsten Neutrinos lässt sich die Relativitätstheorie von Albert Einstein allem Anschein nach nicht widerlegen.

Albert Einsteins 1936. Die spezielle Relativitätstheorie des Physikers postuliert, dass sich nichts im Universum schneller fortbewegt als Licht im Vakuum. Auch die schnellsten Neutrinos halten sich an Einsteins Tempolimit. ap

Albert Einsteins 1936. Die spezielle Relativitätstheorie des Physikers postuliert, dass sich nichts im Universum schneller fortbewegt als Licht im Vakuum. Auch die schnellsten Neutrinos halten sich an Einsteins Tempolimit.

GenfPhysiker der internationalen Icarus-Forschungsgruppe legten am Freitag Messungen eines Experiments vor, bei dem diese Elementarteilchen die Lichtgeschwindigkeit nicht überschritten haben. Damit bekommt die Vermutung, dass es sich bei scheinbar überlichtschnellen Neutrinos um einen Messfehler handelt, neue Nahrung. Bei einem ähnlichen Experimentes der Opera-Forschungsgruppe im vergangenen September hatten die Forscher überraschend gemessen, dass sich die Neutrinos kleinste Sekundenbruchteile schneller als das Licht bewegten - ein Ergebnis, dem sie schon damals selbst nicht trauten.

„Die Anzeichen beginnen darauf hinzudeuten, dass das Opera-Ergebnis auf einem Messfehler beruhte“, sagte auch der Forschungsdirektor des Europäischen Kernforschungszentrums (Cern) bei Genf, Sergio Bertolucci. Um endgültig Klarheit zu erhalten seien weitere Experimente erforderlich, deren Ergebnisse mit den früheren
Versuchen verglichen werden. Diese seien für den kommenden Mai geplant.

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Die Relativitätstheorie muss doch nicht umgeschrieben werden: Die vermeintliche Entdeckung überlichtschneller Neutrinos im italienischen Gran Sasso geht wohl auf einen Messfehler zurück.

Das Opera-Team am Cern hatte 2011 Messergebnisse verkündet, die nahelegten, dass manche Elementarteilchen schneller als das Licht sein könnten. Dies hätte das Weltbild der Physiker erschüttert. Ende Februar erklärten die Forscher dann jedoch, Fehlerquellen bei der Messung entdeckt zu haben - darunter ein defektes Glasfaserkabel.
Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum gilt laut Relativitätstheorie als absolute Tempogrenze des Universums. Sie wurde noch in keinem Versuch eindeutig durchbrochen. Bei den fraglichen Experimenten wurde in einem unterirdischen Labor im Gran-Sasso-Massiv in den Abruzzen die Geschwindigkeit von Elementarteilchen gemessen. Sie waren zuvor im rund 730 Kilometer entfernten Cern erzeugt und auf die Reise geschickt worden.

Von

dpa

Kommentare (3)

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konrad

16.03.2012, 18:43 Uhr

Schon wieder ein Rettungsversuch von Einstein. Er wurde schon vielfach widerlegt. Langsam wird es langweilig.
http://home.arcor.de/josef.braunstein/einstein/idw.htm
Wer immer noch der Theorie glaubt, dem ist nicht mehr zu helfen, Esotherik eben, aber keine Wissenschaft.

Account gelöscht!

16.03.2012, 19:26 Uhr

Es kann doch nicht sein was nicht sein darf !! So wird sich ein Messfehler an den anderen reihen. Revolutionäre Entdeckungen, die die Welt verändern, sind in der Wissenschaft nicht erwünscht.

Cabbo

16.03.2012, 19:55 Uhr

@Konrad
Spitzenmäßige Realsatire.....meinen Glückwunsch!

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