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12.12.2016

17:14 Uhr

Meteorschwarm der Geminiden

Advents-Sternschnuppen im Anflug

In wolkenfreien Nächten lohnt sich derzeit der Blick in den Himmel besonders: Am Dienstag erreicht der Meteorschwarm der Geminiden seinen Höhepunkt und beschert uns einen leuchtenden Sternschnuppen-Regen.

In dieser Woche ist der Sternschnuppenregen der Geminiden zu beobachten. dpa

Sternschnuppen über Fehmarn

In dieser Woche ist der Sternschnuppenregen der Geminiden zu beobachten.

KölnHimmelsgucker dürfen sich an den kommenden Tagen auf einen des schönsten Meteorschwärme des Jahres freuen: Bei wolkenfreiem Himmel wird Anfang der Woche eine Vielzahl von Sternschnuppen über den vorwinterlichen Nachthimmel flitzen: Der alljährliche Strom der Geminiden erreicht am Dienstag seinen Höhepunkt. Passionierte Sterngucker müssen allerdings damit rechnen, dass der helle Mond die lichtschwächeren Geminiden-Meteore überstrahlen wird.

Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird der Sternschnuppenregen der Geminiden beobachtet. Dabei bringt der nach dem Sternbild Zwillinge (lateinisch: gemini) benannte Schwarm oft besonders viele und helle Sternschnuppen hervor, die bei klarem Wetter auch am Himmel über lichtdurchfluteten Großstädten zu sehen sind.

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Sternschnuppen sollen ja bei der Erfüllung von Wünschen helfen. Jetzt will ein japanisches Start-up den Himmelslichtern ein wenig nachhelfen und künstliche Sternschnuppen auf die Erde regnen lassen. Nur ein Wunschtraum?

Am besten eignen sich allerdings dunkle Orte fernab der Städte zum Beobachten der vorweihnachtlichen Lichterscheinungen – Orte also ohne künstliches Licht und mit guter Rundumsicht. Wer den Meteorstrom fotografieren will, sollte eine Kamera mit einem Weitwinkelobjektiv auf ein Stativ montieren und eine Langzeitbelichtung wählen.

Die Geminiden stehen meist im Schatten der wesentlich bekannteren Perseiden, die im Sommer auf die Erde niedergehen. Dass die Geminiden weniger populär sind, liegt vor allem an der Jahreszeit ihres Auftretens: Das kalte und oft auch trübe Dezemberwetter bietet Sternschnuppenjägern nun einmal unbequemere Beobachtungsbedingungen als laue Sommernächte.

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