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26.06.2013

13:36 Uhr

Nach Rekordflug

Chinesisches Raumschiff gelandet

Neuer Erfolg für Chinas Raumfahrt: Nach einem Rekordflug ist das Raumschiff Shenzhou 10 sicher zur Erde zurückgekehrt. Der Flug war Teil eines ehrgeizigen Weltraum-Programms der jungen Raumfahrtnation.

Rekordflug beendet

Taikonauten zurück auf der Erde

Rekordflug beendet: Taikonauten zurück auf der Erde

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PekingNach dem bisher längsten bemannten Raumflug Chinas ist das Raumschiff „Shenzhou 10“ am Mittwoch erfolgreich zur Erde zurückgekehrt. Nach 15 Tagen im All schwebte die Kapsel mit den drei Astronauten an Bord bei starkem Wind an einem Fallschirm in Nordchina zur Erde. In einer großen Staubwolke schlug das Raumschiff im Grasland von Amugulang in der Inneren Mongolei auf.

Nach dem Aufprall blieb die Kapsel auf der Seite liegen. Der Hitzeschild rauchte noch von der Reibungswärme beim Eintritt in die Erdatmosphäre. Zwei Minuten nach der Landung um 8.07 Uhr Ortszeit (02.07 Uhr MESZ) wurde der Fallschirm abgesprengt. In nur fünf Minuten hatten die Bergungsmannschaften die Kapsel erreicht und öffneten die Luke für erste medizinische Tests.

Kurz darauf teilte das Raumfahrtzentrum mit, die Astronauten seien „in gutem Zustand“. Gut 70 Minuten nach der Landung kletterte Kommandant Nie Haisheng mit von der langen Schwerelosigkeit wackeligen Beinen aus der Kapsel. Der 48-Jährige wurde sofort auf einen Stuhl gesetzt.

Ihm folgten Wang Yaping (33), die erst zweite chinesische Astronautin, und Zhang Xiaoguang (46). Alle drei winkten glücklich und erleichtert in die Kameras.

Den Raumfahrern wurden große Blumensträuße überreicht. Auch hängten ihnen drei Schönheiten in mongolischer Kleidung traditionelle blaue Schals zur Begrüßung um. Kommandant Nie Haisheng sagte: „Der Weltraum ist unser Traum, aber das Heimatland ist unser Zuhause.“

Kommentare (2)

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keeper

26.06.2013, 09:51 Uhr

"Mit von der langen Schwerelosigkeit wackeligen Beinen kletterten die Raumfahrer aus der Kapsel."

soso... nach 15 Tagen...

Mit starkem Wind, Staubwolke bei der Landung und orangener Binde am linken Knie, war es wohl eher die ruppige Landung.


Wenn China zum Erhalt derartige Prestigeprojekte braucht oder meint zu brauchen ...

Beobachter

26.06.2013, 14:56 Uhr

...nein, China wollte sich sehr gerne an den internationalen Projekten Gallileo und ISS beteiligen, aber auf Drängen des großen Bruders (USA) haben sich dann die Europäer gegen eine Beteiligung Chinas ausgesprochen. Also hat Beijing sein eigenes Raumfahrtprogramm intensiviert.

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