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15.12.2016

15:06 Uhr

Nachbau der Lascaux-Höhle

Urzeit-Kunst in neuem Glanz

Die Höhle von Lascaux gilt wegen ihrer Felsmalereien als die Sixtinische Kapelle der Steinzeit. Die Höhle selbst ist seit Jahrzehnten geschlossen, jetzt lässt sich die Urzeit-Kunst in einem prächtigen Nachbau bestaunen.

Erstmals wird die Grotte mit allen prähistorischen Höhlenmalereien nachgebildet – dazu gehört auch die „Schwarze Kuh“. dpa

Lascaux-Höhle

Erstmals wird die Grotte mit allen prähistorischen Höhlenmalereien nachgebildet – dazu gehört auch die „Schwarze Kuh“.

MontignacSie ist schwarz, imposant, über zwei Meter lang. Die ungewöhnliche Kuh-Darstellung befindet sich in der „Nef“, dem Längsschiff des neuen Nachbaus der Steinzeithöhle von Lascaux. Sie zählt zu den Stars. Denn erstmals wird die Grotte mit allen prähistorischen Höhlenmalereien nachgebildet – und dazu gehört die „Schwarze Kuh“.

Über 60 Millionen Euro hat die neue Nachbildung der Höhle bei Montignac in der Dordogne gekostet, vom heutigen Donnerstag an ist sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Erwartet werden jährlich rund 400.000 Besucher.

Die Lascaux-Höhle wird wegen ihrer reichen Steinzeitmalerei die „Sixtinische Kapelle der Urgeschichte“ genannt. Hunderte von gemalten und gravierten Tieren wurden gezählt. Identifiziert werden konnten bislang etwas mehr als 600. Sie alle sind nun in der neuen Kopie zu sehen.

An ihrer millimetergenauen Reproduktion saßen über 25 Künstler mehr als drei Jahre in einem Atelier. Gearbeitet wurde auf Felsimitationen aus Stahl und Acrylharz, die auf einem 3-D-Modell basierten.

Lascaux IV bildet erstmals auch die Grotte in Originalgröße ab – mit ihren zerklüfteten Spalten und ungleichgeformten Höhlenwänden. Auch das Loch wurde rekonstruiert, durch das am 12. September 1940 vier Jugendliche kletterten und den vor rund 18.000 Jahren entstandenen Schatz entdeckten. Die Temperatur beträgt im Winter 13 und im Sommer 16 Grad – so wie in der seit 1963 geschlossenen Originalhöhle.

Der neue Nachbau liegt rund 800 Meter vom Original entfernt. Die Beton-und Glasarchitektur ist 8500 Quadratmeter groß und fügt sich diskret in den Hügel ein. Sie ist zweigeteilt und gleicht einer Erdspalte. Ein Teil liegt unterirdisch, ein anderer an der Oberfläche. Eine Architektur, die mit der Landschaft eins wird: Ein Konzept, für das das preisgekrönte norwegische Architektenbüro Snøhetta international bekannt ist.

Fünf Meter lange Auerochsen, eine Herde stolzer Pferde und ein roter Büffel: Sie jagen und galoppieren auf der Höhlenwand aus Kunstharz hinter- und nebeneinander her. Wir befinden uns im „Salle des Taureaux“, dem Stiersaal. Ihre Darstellung ist so realistisch, dass sie den Eindruck erweckt, die Tiere würden schnauben.

Kommentare (1)

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15.12.2016, 17:25 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Ebsel, Dirnberger....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

TRAUTMANN

Danke

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