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03.07.2015

08:05 Uhr

Nachschub für Raumstation ISS

Russischer Raumfrachter gestartet

An Bord der Raumstation ISS warten die Astronauten sehnsüchtig auf Nachschub von der Erde. Zuletzt waren zwei Versorgungsschiffe beim Start verlorengegangen. Jetzt unternimmt Russland einen neuen Anlauf.

2500 Kilo Fracht

Russischer Raumfrachter mit Nachschub für ISS gestartet

2500 Kilo Fracht: Russischer Raumfrachter mit Nachschub für ISS gestartet

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Fast fünf Tage nach dem Absturz des US-Raumfrachters „Dragon“ bringt Russland mit einem neuen Versorgungsflug dringend benötigten Nachschub zur Internationalen Raumstation (ISS). Die unbemannte „Progress“ mit zweieinhalb Tonnen Fracht hob um 6.55 Uhr MESZ vom Weltraumbahnhof in Baikonur (Kasachstan) ab, wie russische Agenturen am Freitag meldeten.

Acht Minuten nach dem Start befand sich das Raumschiff auf sicherer Umlaufbahn im Weltall, wie das Flugleitzentrum bei Moskau mitteilte. Die Raumfahrtexperten hatten diesmal einen traditionellen Zweitageflug zur ISS gewählt statt einer möglichen Sechs-Stunden-Mission. Das Andocken ist an diesem Sonntag um 9.13 Uhr MESZ geplant.

An Bord der „Progress“ sind unter anderem Nahrungsmittel für die drei Raumfahrer. Der Start war mit Spannung erwartet worden, nachdem im April auch ein russischer „Progress“-Frachter abgestürzt war.

Probleme mit der Ernährung der ISS-Besatzung gab es trotz der Pannen bislang aber nicht. Der Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometern Höhe über der Erde verfügt über größere Vorräte.

An Bord hat die „Progress“ unter anderem Fleisch- und Fischkonserven, frische Äpfel, Tomaten, Apfelsinen, Zwiebeln und Knoblauch sowie süßes Gebäck. Auch Sauerstoff, Wasser und Treibstoff sowie wissenschaftliche Ausrüstungsgegenstände gehören zur Ladung.

Von

dpa

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