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07.02.2017

12:00 Uhr

Neues Testverfahren

Gefährliche Erreger schneller erkennen

VonThomas Trösch

Um gefährliche Infektionen erfolgreich bekämpfen zu können, müssen Mediziner erst einmal wissen, mit welchem Gegner sie es zu tun haben. Ein neuer Schnelltest soll die Suche nach Krankheitserregern vereinfachen.

Das neue Testverfahren kann Krankheitserreger in Stunden aufspüren. AP

E. coli-Bakterien

Das neue Testverfahren kann Krankheitserreger in Stunden aufspüren.

BerlinDen Krankheitserreger möglichst frühzeitig zu bestimmen, ist ein wichtiger Schlüssel zur Behandlung von gefährlichen Infektionskrankheiten. „Wenn für Ärzte rasch klar wäre, welches Bakterium genau hinter der Erkrankung des Patienten steckt, könnten sie sofort mit einer gezielteren Behandlung beginnen“, erläutert Brett Etchebarne. Der Mediziner der Michigan State University hat eine Methode entwickelt, durch die sich die oft aufwendige Suche nach dem Erreger auf wenige Stunden reduzieren lässt.

In-Dx heißt das Verfahren, das Etchebarne seit über einem Jahr erfolgreich testet. Innerhalb von zwei Stunden lassen sich damit potenziell gefährliche Bakterien wie E. coli, aber auch viele sogenannte Superkeime in Stuhl- und Urinproben, Blut und anderen Körperflüssigkeiten nachweisen.

Das ist beinahe ein Wimpernschlag, verglichen mit den bislang üblichen Testverfahren. „Heute wissen Ärzte oft erst nach Tagen, welchen Erreger genau sie bekämpfen müssen“, so Etchebarne.

Beim In-Dx-Verfahren wird die Probe zunächst konzentriert und erhitzt, um danach für etwa 20 Minuten inkubiert zu werden. Anhand von Farbveränderungen lässt sich dann bestimmen, um welchen Krankheitserreger es sich handelt.

Seine Zuverlässigkeit hat der Schnelltest bereits unter Beweis gestellt: Mehr als 300 Proben, so berichtet Etchebarne, wurden im Rahmen eines klinischen Tests bislang ausgewertet. In rund 85 Prozent der Fälle konnte der Erreger identifiziert werden.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

07.02.2017, 17:55 Uhr

Der Chefdemokratenfresser als Oberkommentator des HB sondert in gewohnt langweiliger Manier, klingt schon fast andressiert, was Sie hier tagtäglich vor sich hingeifern, werter Mark Hoffmann"

Ich geifere nicht, ich kommentiere. Ich gebe mir den ganzen Tag große Mühe, jeden, aber auch wirklich jeden Artikel zu kommentieren,
um die Leute von der grün-sozialistischen Murkselregierung zu warnen.

Ja, ich bin ein Fan von Trump und Putin, das sind wenigstens noch zwei echte Kerle mit eigener Meinung, nicht wie unser sprechender Hosenanzug!

Ja, ich bin ein Anhänger der AFD, denn nur diese Partei kann unser Reich noch retten!

Nein, ich bin nicht arbeitslos und habe deshalb soviel Zeit Kommentare zu schreiben, ich bin arbeitssuchend!
Danke

Account gelöscht!

09.02.2017, 17:11 Uhr

"Herr Max Marx08.02.2017, 10:50 Uhr
@ Marc Hofmann
Selten so einen unqualifizierten Unsinn gelesen!!!
Autonomes Fahren ist weit mehr als nur programmieren. Das Programmieren ist in diesem Bereich ein Hilfsjob. Die wahren Macher sind die Bauteileentwickler & Applikateure. Mal informieren ... bevor du Märchen postest."

@Max Marx
ich poste keine Märchen,
sondern nur die Wahrheiten über die grünsozialistische Merkelregierung.
Was wäre ich froh, wenn wir so lupenreine Demokraten wie Putin oder Trump an der macht hätten.
Aber wir haben ja nur einen zaudernden Hosenanzug.
Danke

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