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31.05.2015

17:03 Uhr

Nur 44 Prozent wissen Bescheid

Alkohol-Tabu für Schwangere zu unbekannt

Nach Schätzungen leben in Deutschland mehr als 350.000 Menschen mit dem Fetalen Alkoholsyndrom. Das wird durch Alkoholkonsum der Mutter während der Schwangerschaft ausgelöst. Nicht mal jeder Zweite kennt die Gefahren.

Selbsthilfevereine und Betreuungseinrichtungen fordern größere Präventionsanstrengungen und mehr Hilfsangebote für Kinder und Erwachsene mit alkoholbedingten Schäden. dpa

Hebamme bei der Untersuchung

Selbsthilfevereine und Betreuungseinrichtungen fordern größere Präventionsanstrengungen und mehr Hilfsangebote für Kinder und Erwachsene mit alkoholbedingten Schäden.

HannoverDie fatalen Folgen von Alkohol in der Schwangerschaft kennen nach Expertenmeinung zu wenige Menschen. So wissen einer Umfrage zufolge nur 44 Prozent der Deutschen, dass werdende Mütter, die Bier, Wein oder Schnaps trinken, bleibende Schäden bei ihrem Kind riskieren. „Viele denken, ein Glas schadet nichts. Aber jedes Glas schädigt“, betont die Kinderärztin Andrea Benjamins, die im Sozialpädiatrischen Zentrum Hannover kleine Patienten mit dem sogenannten Fetalen Alkoholsyndrom (FAS) betreut.

Nach Schätzungen leben in Deutschland mehr als 350.000 Menschen mit FAS, das durch Alkoholkonsum der Mutter ausgelöst wird. Selbsthilfevereine und Betreuungseinrichtungen fordern größere Präventionsanstrengungen und mehr Hilfsangebote für Kinder und Erwachsene mit alkoholbedingten Schäden.

Von

dpa

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