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24.09.2013

09:31 Uhr

Privater Raumtransporter

Cygnus-Ankunft erneut verschoben

Die Nasa hat weiterhin Probleme, den privaten Raumtransporter Cygnus an der Raumstation ISS andocken zu lassen. Das bereits einmal wegen technischer Probleme abgesagte Manöver musste erneut verschoben werden.

Die Illustration zeigt die Annäherung des Cygnus-Transporters (r.) an die Raumstation ISS. dpa

Die Illustration zeigt die Annäherung des Cygnus-Transporters (r.) an die Raumstation ISS.

Wegen technischer Schwierigkeiten verzögert sich die Ankunft der privaten Raumkapsel Cygnus an der Internationalen Raumstation ISS noch weiter. Der Transporter werde frühestens am Samstag an der Station andocken, teilte die US-Raumfahrtbehörde Nasa am Montag (Ortszeit) mit.

Zuvor war die Ankunft bereits von Sonntag auf Dienstag verschoben worden. Hintergrund dafür waren Softwareprobleme.

Die neuerliche Änderung des Zeitplans hängt mit der Reise von drei Astronauten in einer russischen Sojus-Kapsel zur ISS in dieser Woche zusammen. Die Kapsel soll am Mittwoch an der Raumstation ankommen. Es sei „die richtige Entscheidung, die Annäherung und das Andocken von Cygnus zu verschieben, bis die Sojus-Operationen abgeschlossen sind“, erklärte die Nasa.

Cygnus wurde vom US-Unternehmen Orbital Sciences gebaut und war am Mittwoch zum Jungfernflug Richtung Raumstation aufgebrochen. An Bord des privaten Transporters befinden sich 590 Kilogramm Nahrungsmittel, Kleidung und andere Fracht für die ISS-Besatzung.

Die Mission soll überprüfen, ob Cygnus problemlos an der ISS andocken kann. Insgesamt soll die Kapsel einen Monat lang im All bleiben. Sollte der Test erfolgreich verlaufen, könnte Orbital Sciences binnen Monaten reguläre Flüge zur Raumstation starten.

Die Nasa hatte 2011 ihr Shuttle-Programm eingestellt und verfügt damit nicht mehr über eine eigene Weltraumflotte. Orbital Sciences ist neben SpaceX eine von zwei privaten US-Firmen, die nun für die Raumfahrtbehörde Nachschub zur ISS bringen sollen.

SpaceX hatte im Mai 2012 Geschichte geschrieben, als seine unbemannte Raumkapsel Dragon als erstes privates Raumschiff an die ISS andockte. Bislang absolvierte der Raumtransporter von SpaceX drei Flüge zur ISS.

Von

afp

Kommentare (1)

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ESAster

24.09.2013, 12:57 Uhr

"Cygnus wurde vom US-Unternehmen Orbital Sciences gebaut"

Muss man eigentlich immer so unausgereiftes amerikanisches Zeugs über unseren Köpfen ausprobieren?

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