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Projekt Eden-ISS

Gärtnern im ewigen Eis

Sicher gibt es geeignetere Plätze zum Gärtnern als die Antarktis, trotzdem errichten Forscher dort gerade ein Gewächshaus. Der Eiskontinent wird zum Testgebiet für die künftige Versorgung von Mars-Astronauten.

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Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit dem Aufbau eines neuartigen Gewächshauses in der Antarktis begonnen. Das in Spezialcontainer integrierte Gewächshaus war per Schiff am 3. Januar im ewigen Eis angekommen. Reuters

Ein Gewächshaus für die Antarktis

Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben mit dem Aufbau eines neuartigen Gewächshauses in der Antarktis begonnen. Das in Spezialcontainer integrierte Gewächshaus war per Schiff am 3. Januar im ewigen Eis angekommen.

Bild: Reuters

Mit Pistenbullys wurde es dann von der Schelfeiskante rund 20 Kilometer bis zur Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) geschleppt. Reuters

Mit Pistenbullys zum Ziel

Mit Pistenbullys wurde es dann von der Schelfeiskante rund 20 Kilometer bis zur Neumayer-Station III des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) geschleppt.

Bild: Reuters

Dort wurden die Container auf ein Gerüst gesetzt. Nun beginnt die Einrichtung im Inneren. Reuters

Gewächshaus für die Antarktis

Dort wurden die Container auf ein Gerüst gesetzt. Nun beginnt die Einrichtung im Inneren.

Bild: Reuters

In dem Gewächshaus sollen Gemüse und Kräuter unter ähnlichen Bedingungen gedeihen, wie sie auch an Bord eines Raumschiffs herrschen würden. Reuters

Ähnliche Bedingungen wie auf einem Raumschiff

In dem Gewächshaus sollen Gemüse und Kräuter unter ähnlichen Bedingungen gedeihen, wie sie auch an Bord eines Raumschiffs herrschen würden.

Bild: Reuters

Aeroponik ist das Zauberwort für die Gärtnerei unter antarktischen Bedingungen. Dabei werden Pflanzen ohne Erde steril kultiviert und deren Wurzeln computergesteuert mit einem Wasser-Nährstoffgemisch besprüht sowie die Blätter mit Spezial-LEDs optimal beleuchtet. (Illustration: DLR)

Pflanzen ohne Erde

Aeroponik ist das Zauberwort für die Gärtnerei unter antarktischen Bedingungen. Dabei werden Pflanzen ohne Erde steril kultiviert und deren Wurzeln computergesteuert mit einem Wasser-Nährstoffgemisch besprüht sowie die Blätter mit Spezial-LEDs optimal beleuchtet. (Illustration: DLR)

„Die Luft im Gewächshaus passen wir ebenfalls den Bedürfnissen der Pflanzen bestmöglich an“, so Daniel Schubert, Leiter des Forschungsprojekts mit dem Namen Eden-ISS. „So wird der CO2-Gehalt gesteigert und wir reinigen mit speziellen Filtern die Luft von Pilzspuren und Keimen bis hin zur Luftsterilisation mittels UV-Strahlung, womit eine rein biologische Züchtung ohne Insektizide und Pestizide möglich ist.“ dpa

Gewächshaus für die Antarktis

„Die Luft im Gewächshaus passen wir ebenfalls den Bedürfnissen der Pflanzen bestmöglich an“, so Daniel Schubert, Leiter des Forschungsprojekts mit dem Namen Eden-ISS. „So wird der CO2-Gehalt gesteigert und wir reinigen mit speziellen Filtern die Luft von Pilzspuren und Keimen bis hin zur Luftsterilisation mittels UV-Strahlung, womit eine rein biologische Züchtung ohne Insektizide und Pestizide möglich ist.“

Bild: dpa

Eden-ISS gilt als Testlauf für bemannte Missionen zu Mond und Mars. Die Versorgung von Raumfahrern mit frischen Nahrungsmitteln ist ein Schlüsselproblem bei längeren Missionen fernab der Erde. dpa

Testlauf für Reisen zu Mond und Mars

Eden-ISS gilt als Testlauf für bemannte Missionen zu Mond und Mars. Die Versorgung von Raumfahrern mit frischen Nahrungsmitteln ist ein Schlüsselproblem bei längeren Missionen fernab der Erde.

Bild: dpa

Wie auf einer Raumstation hat das antarktische Gewächshaus einen vollständig geschlossenen Luftkreislauf, inklusive einer Eingangsschleuse. Der geschlossene Kreislauf ermöglicht es, sämtliches Wasser, das die Pflanzen an die Luft abgeben, aufzufangen und ihnen erneut zuzuführen. (Illustration: DLR)

Eden-ISS

Wie auf einer Raumstation hat das antarktische Gewächshaus einen vollständig geschlossenen Luftkreislauf, inklusive einer Eingangsschleuse. Der geschlossene Kreislauf ermöglicht es, sämtliches Wasser, das die Pflanzen an die Luft abgeben, aufzufangen und ihnen erneut zuzuführen. (Illustration: DLR)

Sobald die Einrichtung des Gewächshauses abgeschlossen ist, wollen die Antarktis-Gärtner loslegen. Die Aussaat soll Anfang Februar erfolgen, Ende März könnten dann die ersten Salate und Radieschen geerntet werden. dpa

Gewächshaus für die Antarktis

Sobald die Einrichtung des Gewächshauses abgeschlossen ist, wollen die Antarktis-Gärtner loslegen. Die Aussaat soll Anfang Februar erfolgen, Ende März könnten dann die ersten Salate und Radieschen geerntet werden.

Bild: dpa

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