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17.01.2012

21:45 Uhr

Raumfahrt

Erster Flug von privater US-Raumkapsel zur ISS verschoben

Der erste Flug eines privat entwickelten Raumtransporters zur Internationalen Raumstation ISS ist auf unbestimmte Zeit verschoben worden. Einen neuen Startzeitpunkt gibt es bisher nicht.

Die International Space Station (ISS) als kleines Objekt neben dem Mond. Reuters

Die International Space Station (ISS) als kleines Objekt neben dem Mond.

Los AngelesNach Mitteilung des privaten US-Raumfahrtunternehmens SpaceX findet der erste Flug von einer privaten US-Raumkapsel doch noch nicht statt - es müssten noch technische Verbesserungen vorgenommen werden. „Wir glauben, dass zusätzliche Arbeiten in einigen Bereichen für die Sicherheit und den Erfolg der Mission von Nutzen sind“, teilte SpaceX-Sprecherin Kirstin Brost Grantham am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in einer E-Mail mit. Einen neuen Startzeitpunkt gab es zunächst nicht.

Das kalifornische Unternehmen SpaceX (Space Exploration Technologies) wollte seine „Dragon“-Kapsel ursprünglich am 7. Februar mit einer ebenfalls selbst gebauten Rakete von Cape Canaveral (Florida) in den Weltraum schießen. Mit der US-Raumfahrtbehörde Nasa hat SpaceX einen Milliarden- Vertrag über zwölf Flüge abgeschlossen, mit denen Ladung zur ISS transportiert werden soll.

Seit der Stilllegung der Space Shuttle im vergangenen Sommer verfügt die Nasa über keine eigenen Vehikel mehr, um Mensch und Material ins Weltall zu befördern. Sie ist daher für unbestimmte Zeit auf teure Mitfluggelegenheiten in den russischen „Sojus“-Kapseln angewiesen. Private US-Unternehmen wie SpaceX sollen diese Lücke in den kommenden Jahren füllen.

Von

dpa

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