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14.01.2009

16:17 Uhr

Raumfahrt

Esa schickt größtes Weltraumteleskop ins All

Die europäische Weltraumbehörde Esa hat sich für 2009 einiges vorgenommen. Unter anderem will sie das größte je gestartete Weltraumteleskop ins All bringen. Auch auf der Internationalen Raumstation ISS sollen in diesem Jahr die Europäer das Sagen haben.

Auf der Raumstation ISS soll 2009 erstmals ein Europäer das Kommando übernehmen. Foto: dpa dpa

Auf der Raumstation ISS soll 2009 erstmals ein Europäer das Kommando übernehmen. Foto: dpa

dpa PARIS. Nach der erfolgreichen Mission des neuen Weltraumtransporters „Jules Verne“ und dem Start des ISS-Labors „Columbus“ steht der europäischen Raumfahrt ein weiteres ereignisreiches Jahr bevor. Am 12. April will die Europäische Raumfahrtorganisation ESA das Herschel-Weltraumteleskop an den Start bringen. Es solle zusammen mit einem weiteren Teleskop namens Planck an Bord einer Ariane-5-Rakete ins All geschickt werden, sagte Esa-Generaldirektor Jean-Jacques Dordain am Mittwoch in Paris.

Herschel, das größte je in den Weltraum gestartete Teleskop, wird nach Esa-Angaben den Blick hinter die riesigen Staubwolken im All möglich machen, hinter denen Sterne und Planeten entstehen. Planck soll seinerseits einen Rückblick in die Jugendjahre des Universums erlauben. Beide Teleskope fangen tiefes Infrarotlicht und Mikrowellen auf.

Als weitere Höhepunkte der europäischen Raumfahrt kündigte Dordain für 2009 den Start der Erdbeobachtungssatelliten CryoSat, GOCE und SMOS an. Sie sollen unter anderem Daten über die Eismassen auf der Erde und den Salzgehalt der Meere liefern.

Am 27. Mai wird nach vorläufiger Planung der Belgier Frank de Winne für die Esa zur Internationalen Raumstation ISS fliegen. Wenig später soll er als erster Europäer das Kommando auf der ISS übernehmen. Ebenfalls im Mai will die Esa neue Astronauten für die zukünftigen Projekte ernennen.

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