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31.01.2007

10:12 Uhr

Start einer Zenit-Rakete von der Sea Launch Meeresplattform im Jahr 2003, Foto: AP

Start einer Zenit-Rakete von der Sea Launch Meeresplattform im Jahr 2003, Foto: AP

Eine ukrainische Zenit-Trägerrakete ist beim Start im Pazifik explodiert. Bei dem Unglück sei niemand verletzt worden, sagte ein Sprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos am Mittwoch in Moskau.

Die Rakete sollte einen Telekom- Satelliten des luxemburgischen Unternehmens SES Global ins All bringen. Es war der erste Start in diesem Jahr von der im Pazifik schwimmenden Plattform des Konsortiums Sea Launch. Der Schaden an der Startplattform in der Nähe des Äquators werde nun geprüft. Die Ursache des Fehlstarts ist noch unklar.

An dem Satelliten war fünf Jahre gearbeitet worden, der Schaden beäuft sich nach Angaben von SES auf mehrere Millionen US-Dollar. Allerdings muss wohl das Sea Launch Konsortium dafür aufkommen. Nach dem Vertrag gehe der Satellit erst ins Eigentum des Auftraggebers über, wenn er erfolgreich ins All geschossen sei, erklärte SES. Für Kunden gäbe es keine Beeinträchtigungen, ein anderer der 44 SES-Satelliten übernehme die Funktionen.

Am Konsortium Sea Launch sind der US-Konzern Boeing, der russische Raketenbauer Energija, der ukrainische Raketenbauer Juschmasch und der norwegische Kvaerner-Konzern beteiligt. Der erste Start war im März 1999 durchgeführt worden, im vergangenen Jahr gab es fünf erfolgreiche Missionen. Für 2007 waren bisher insgesamt sechs Starts geplant.

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