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04.04.2006

17:25 Uhr

Raumfahrt

Roboter im All: Neuer Greifer hilft Kosmonauten in der Raumstation

Bremen (dpa) ­ Die Internationale Raumstation (ISS) bekommt einen neuen „Helfer“ aus Europa. Der Roboterarm ERA soll 2007 ins All starten, um Astronauten und Kosmonauten zu unterstützen.

Bremen (dpa) ­ Die Internationale Raumstation (ISS) bekommt einen neuen „Helfer“ aus Europa. Der Roboterarm ERA soll 2007 ins All starten, um Astronauten und Kosmonauten zu unterstützen. Die elf Meter lange kranartige Konstruktion kann bis zu acht Tonnen millimetergenau bewegen, teilte das Raumfahrtunternehmen EADS Space Transportation (ST) am Dienstag in Bremen mit. Es hat den Roboterarm zusammen mit 21 weiteren Unternehmen im Auftrag der Europäischen Weltraumagentur Esa entwickelt und produziert.

EADS ST hat nach weiteren Angaben den zentralen Steuerungsrechner und die Greifer beigesteuert. Sie dienen zur Bewegung von Nutzlasten und Experimentieranlagen. Gleichzeitig bilden sie die Verbindung mit mehreren Andockpunkten zur Daten- und Energieübertragung an den russischen Modulen der ISS. „Damit ist ERA mobil und kann sich anders als herkömmliche, fest angebrachte Roboterarme über mehrere Abschnitte der Raumstation hinweg bewegen“, erklärte der EADS- Entwicklungsingenieur Wolfgang Paetsch.

Die Steuerung des Roboterarms haben entweder Astronauten bei Außenarbeiten oder die Crewmitglieder im Inneren der Station im Griff. Zudem kann ERA mit seiner Videoausrüstung die ISS auch von außen ausleuchten und betrachten. „Das ist ein wichtiger Sicherheitsaspekt und eine große Hilfe bei Wartungs- und Reparaturaufgaben“, sagte Paetsch.

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