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07.07.2011

09:22 Uhr

Raumfahrt

Schlechtes Wetter gefährdet Shuttle-Start

Technisch ist die US-Raumfähre „Atlantis“ vor ihrem Abschiedsflug in Topform, aber das Wetter bereitet der Nasa vor dem Finale ihres Spacehhuttle-Programms große Kopfschmerzen. Eine Verschiebung des letzten Starts ist wahrscheinlich.

Warten auf den historischen Flug: Die Atlantis in Startposition auf dem Gelände des Kennedy Space Center in Cape Canaveral. Quelle: dpa

Warten auf den historischen Flug: Die Atlantis in Startposition auf dem Gelände des Kennedy Space Center in Cape Canaveral.

Cape CanaveralTropische Regenschauer und Gewitterstürme in Florida drohen den letzten Start eines US-Spaceshuttles zu verzögern. Es bestehe nur eine Chance von 30 Prozent, dass die Raumfähre „Atlantis“ wie geplant am Freitag zu ihrer Abschiedsreise aufbricht. „Es sieht derzeit nicht gut aus für einen Start“, sagte die Wetter-Offizierin Kathy Winters von der Raumfahrtbehörde Nasa am Mittwoch (Ortszeit) in Cape Canaveral.

Blitz und Donner könnten vor allem das pünktliche Auftanken vor dem Start verhindern. Der Countdown wurde jedoch zunächst nicht abgebrochen, da vor allem die technischen Bedingungen gut sind. „Es gibt bislang keine Probleme“, sagt der für den Start zuständige Nasa-Manager Mike Moses. Da es sich bei Wettervorhersagen nur um Schätzungen handele, sehe er noch keine ausreichenden Gründe für eine Verschiebung der historischen Mission.

Sollte doch noch alles nach Plan gehen, wird die „Atlantis“ am Freitag um 17.26 Uhr deutscher Zeit von dem Weltraumbahnhof an der Ostküste Floridas abheben. Ziel ist die Internationale Raumstation ISS. Als Ausweichtermine sind der Samstag und der Sonntag möglich.

Der zwölftägige „Atlantis“-Flug beendet nach rund drei Jahrzehnten das Shuttle-Programm. Zu dem letzen Start werden eine Million Schaulustige in der Region vor den Toren der Großstadt Orlando erwartet.

Danach verfügen die USA zunächst mehrere Jahre über keine Weltraumfahrzeuge, die Astronauten ins All befördern können. Die Nasa ist dann auf Mitfluggelegenheiten in engen russischen „Sojus“-Kapseln angewiesen.

Von

dpa

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