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12.02.2015

11:30 Uhr

Raumfahrt

SpaceX scheitert erneut mit Raketenlandung

Zweiter Fehlversuch: Das private Raumfahrt-Unternehmen SpaceX ist erneut gescheitert bei dem Versuch, eine Rakete auf einer schwimmenden Plattform im Meer landen zu lassen.

Wie geplant hob die Falcon-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Die Landung auf einer Plattform im Meer scheiterte allerdings. ap

Start geglückt, Landung nicht

Wie geplant hob die Falcon-Trägerrakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida ab. Die Landung auf einer Plattform im Meer scheiterte allerdings.

Cape CanaveralDas Raumfahrt-Unternehmen SpaceX ist zum zweiten Mal mit dem Versuch gescheitert, eine Rakete auf einer Plattform im Meer landen zu lassen. Wegen schwerer See konnte der schwimmende Landeplatz nicht im Meer bleiben, sodass die Rakete stattdessen im Ozean wassert.

Die Falcon-Trägerrakete war in der Nacht zu Donnerstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral aus ins All gestartet und hat einen Erdbeobachtungssatelliten ausgesetzt. Der Start war zuvor bereits zweimal wegen schlechten Wetters verschoben worden.

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Die geplante Landung einer Raketenstufe gelang jedoch nicht, weil ein schwerer Sturm den Verbleib der Landeplattform im Wasser unmöglich machte. Für die Zukunft stimme ihn der Test trotzdem optimistisch, schrieb SpaceX-Gründer Elon Musk bei Twitter.

„Die Rakete ist weich und schön vertikal innerhalb von zehn Metern vom Ziel im Ozean gelandet. Wäre das Wetter nicht stürmisch gewesen, wäre sie wahrscheinlich gut auf dem Plattform-Schiff gelandet“, so Musk. Für den nächsten Test soll die Plattform weiter verstärkt werden.

Im Januar war ein erster Landetest auf einer schwimmenden Plattform misslungen. Die Rakete setzte damals zu hart auf und zerbrach. Langfristiges Ziel von SpaceX ist es, die ganze Rakete landen zu lassen und dann wiederzuverwenden. Das wurde bislang noch nie gemacht, würde die Kosten eines Starts aber dramatisch senken.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Marc Otto

12.02.2015, 11:44 Uhr

naja, Werhwewr von Braun hat alles erfunden, was Amerika je in den Weltraum gebracht hat. Aber ohne das dt. know how scheint es wohl nicht zu gehen.

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