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27.07.2016

08:59 Uhr

Raumsonde ExoMars

Marssonde vor kritischer Kurskorrektur

Mit der Mission ExoMars wollen Russland und die europäische Weltraumbehörde Esa gemeinsam den Roten Planeten erkunden. Doch zuvor muss sich die Raumsonde bei einem kritischen Manöver im All bewähren.

Im Oktober soll die Sonde in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken. dpa

Raumsonde ExoMars

Im Oktober soll die Sonde in eine Umlaufbahn um den Mars einschwenken.

ParisKnapp drei Monate vor der geplanten Ankunft auf dem Roten Planeten bereitet die Europäische Raumfahrtagentur Esa das erste Weltraummanöver ihrer ExoMars-Sonde vor. Durch die Kurskorrektur werde Energie gespart, erklärte Esa-Spezialist Michael Khan bei einem Briefing am Dienstag.

Das etwa 50-minütige Manöver gilt als einer der kritischen Momente des gut siebenmonatigen Fluges und soll am Donnerstag starten. Für die Kurskorrektur wird das Triebwerk gezündet und die Geschwindigkeit der Sonde gedrosselt.

Die Instrumente an Bord der Sonde würden regelmäßig getestet, sagte Projektmanager Ian Thomas bei dem Video-Briefing. Bislang funktioniere alles einwandfrei.

Mit ihrem Forschungsprogramm ExoMars begeben sich die europäische Raumfahrtagentur Esa und ihr russischer Partner Roskosmos auf die Suche nach Spuren von Leben auf dem Roten Planeten. Zugleich vertiefen sie ihre Zusammenarbeit in politisch schwierigen Zeiten zwischen dem Westen und Russland

Esa und Roskosmos wollen dem Nachbarplaneten der Erde seine Geheimnisse mit einer Reihe von Spezialinstrumenten entlocken. Dafür investiert die Esa mehr als 1,3 Milliarden Euro, Roskosmos legt Schätzungen zufolge eine weitere Milliarde drauf.

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