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25.06.2013

09:41 Uhr

Raumstation ISS

Anstrengender Außeneinsatz im All

Sechseinhalb Stunden lang haben zwei russische Kosmonauten an der Raumstation ISS herumgeschraubt. Am Ende des anstrengenden Weltraumspaziergangs waren aber nicht alle Arbeiten erledigt.

ISS

Einsatz im Weltraum

ISS: Einsatz im Weltraum

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MoskauBei einem anstrengenden Außeneinsatz im All haben zwei russische Kosmonauten mehrere Module an der Internationalen Raumstation ISS befestigt. Während ihrer 6 Stunden und 35 Minuten langen Mission hätten Alexander Missurkin und Fjodor Jurtschichin aber einen Teil der Aufgaben nicht geschafft, teilte das Flugleitzentrum bei Moskau mit.

„Das Befestigen von Halterungen für Kabelnetze hat sie länger beschäftigt als geplant, daher wurden Griffe nicht installiert“, sagte Sprecher Alexander Poleschtschuk.

Bei ihrem Einsatz etwa 400 Kilometer über der Erde tauschten die Raumfahrer auch ein Modul an einem wichtigen Kühlsystem aus. „Es funktioniert zwar noch, aber die offizielle Betriebszeit ist abgelaufen, und wir wollen nicht, dass es plötzlich ausfällt“, sagte ein Mitarbeiter der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos.

Zudem demontierten Missurkin und Jurtschichin einen Behälter mit Metallproben. Ursprünglich waren an der ISS zwei dieser Behälter befestigt, allerdings entglitt Mitte April dem Kosmonauten Pawel Winogradow ein Kasten. Er schwebt seitdem unerreichbar im All.

Für Jurtschichin war es bereits der sechste, für Missurkin der erste „Weltraumspaziergang“. Der nächste Außeneinsatz ist für Juli geplant. Auf der ISS arbeiten derzeit drei Russen, zwei US-Amerikaner und ein Italiener.

Von

dpa

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