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06.06.2013

09:24 Uhr

Raumtransporter gestartet

Albert Einstein fliegt zur Raumstation

Socken und Käse für die Astronauten: Die europäische Weltraumbehörde Esa hat ihren neuen Raumtransporter auf die Reise zur Raumstation ISS geschickt. Für Europas Raketenbauer ist es ein Rekordflug.

Start der Ariane-5-Rakete mit dem ATV "Albert Einstein" an Bord. AFP

Start der Ariane-5-Rakete mit dem ATV "Albert Einstein" an Bord.

KourouDer in Deutschland gebaute Raumtransporter „Albert Einstein“ ist auf dem Weg zur Internationalen Raumstation ISS. Das unbemannte Versorgungsschiff startete in der Nacht zum Donnerstag an Bord einer Ariane-5-Rakete ins All.

Wenn alles nach Plan läuft, wird es am 15. Juni am Außenposten der Menschheit in rund 400 Kilometern Höhe über der Erde andocken. Die sechs Astronauten dürfen sich dann auf frische Lebensmittel und Kleidung freuen. Zur Ladung gehören unter anderem Erdbeeren, Tiramisu, Parmesankäse sowie neue Schlafanzüge und Socken.

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Raumtransporter ATV: Das ATV - die Nabelschnur zur Erde

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„Sie wissen, für junge Italiener ist es sehr wichtig, schöne Klamotten zu haben“, scherzte Esa-Chef Jean-Jacques Dordain in Anspielung auf den 36-jährigen Luca Parmitano. Der europäische Astronaut war erst vor wenigen Tagen mit einer Sojus-Kapsel auf der ISS angekommen.

Die im südamerikanischen Kourou (Französisch-Guayana) gestartete Ariane-5-Rakete stellte mit dem Flug einen neuen Rekord auf. Mit einem Gesamtgewicht von knapp 20,2 Tonnen brachte sie so viel Nutzlast in den Orbit wie nie zuvor. Der Transporter vom Typ ATV ist das größte und technisch anspruchsvollste Raumfahrzeug, das je in Europa entwickelt worden ist. Er wurde wie die Ariane von der EADS-Tochter Astrium gebaut, die einen ihrer größten Standorte in Bremen hat. 

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