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04.04.2018

09:33 Uhr

Rocket Lab

US-Privatfirma will diesen Monat erste Rakete starten

Rocket Lab beginnt den kommerziellen Raketenflug ins All. Die Firma will künftig Kommunikationssatelliten in den Weltraum befördern.

Auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia liegt die Electron-Rakete der US-Privatfirma Rocket Lab. dpa

Rocket Lab

Auf der neuseeländischen Halbinsel Mahia liegt die Electron-Rakete der US-Privatfirma Rocket Lab.

Wellington
Das private Raumfahrt-Unternehmen Rocket Lab will noch in diesem Monat aus Neuseeland seine erste rein kommerzielle Mission starten. Der 17 Meter lange Flugkörper soll in einem Zeitraum von zwei Wochen nach dem 20. April ins All geschossen werden, wie das US-Unternehmen am Mittwoch in Wellington mitteilte. Der Start soll auf dem weltweit einzigen Weltraumbahnhof in Privatbesitz erfolgen, der auf der Halbinsel Mahia an der Ostküste der Nordinsel Neuseelands liegt.

Das Unternehmen mit seinem Gründer Peter Beck setzt darauf, dass sich mit der Aussetzung von kleinen Satelliten schnell Geld verdienen lässt. Im Januar hatte es bereits einen erfolgreichen Testflug absolviert, mit dem drei Satelliten ins All gebracht wurden. Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres einen Start pro Monat anzubieten. Die Kosten pro Start liegen bei umgerechnet etwa 4,4 Millionen Euro.

Die Raketen von Rocket Lab sind mit Triebwerken aus dem 3D-Drucker ausgestattet. Sie sind spezialisiert auf leichte Ladungen wie Foto- und Kommunikationssatelliten bis zu 150 Kilogramm. Firmen nutzen diese für Wettervorhersagen, zur Vorsorge vor Naturkatastrophen oder zur Beobachtung der Meere.

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Von

dpa

Kommentare (3)

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Herr Franz Greulich

05.04.2018, 12:32 Uhr

Mit 17 Metern Länge bei etwa 10 Tonnen Gewicht zeigt diese Rakete eindrücklich die Verbesserungen der Raketentechnik. Die alte A4-basierende Jupiter C wog über 30 Tonnen und brachte nur 15 kg Masse in die Umlaufbahn.

Herr Carlos Santos

10.04.2018, 14:07 Uhr

ROCKET LAB
US-Privatfirma will diesen Monat erste Rakete starten
Rocket Lab beginnt den kommerziellen Raketenflug ins All. Die Firma will künftig Kommunikationssatelliten in den Weltraum befördern.

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Einen solchen Start sollte man nicht ohne Zeugen an Bord zu haben starten !!!

Schlage vor, HERR JUNCKER UND SEINE KOLLEGEN DER EUROPÄISCHE UNION ALLE ALS ZEUGEN AN BORD MIT ZU NEHMEN, dann aber nur Treibstoff für HINFLUG tanken.

Herr Carlos Santos

10.04.2018, 14:10 Uhr

Herr Franz Greulich
05.04.2018, 12:32 Uhr
Mit 17 Metern Länge bei etwa 10 Tonnen Gewicht zeigt diese Rakete eindrücklich die Verbesserungen der Raketentechnik. Die alte A4-basierende Jupiter C wog über 30 Tonnen und brachte nur 15 kg Masse in die Umlaufbahn.

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Man sollte nur mitreden wenn man sich auch darin auskennt.
Ich kenne mich nicht aus also rede ich da nicht mit !

JEDOCH STELLE ICH MIT BEDAUERN FEST, die RUSSEN SIND WEIT WEIT VORNE !

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