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19.08.2013

15:34 Uhr

Rückschlag für Raumfahrtprogramm

Indische Rakete hebt nicht ab

In drei Jahren möchte Indien Raumfahrer mit eigener Technik ins All bringen. Doch die Entwicklung der dafür eigentlich vorgesehenen Trägerrakete kommt nicht voran. Jetzt ist erneut ein Startversuch gescheitert.

Mit der hier gezeigten kleineren Rakete PSLV-C11 hat Indien bereits erfolgreich Nutzlast ins All gebracht. Bei der Entwicklung eines größeren Trägersystems treten jedoch immer wieder Probleme auf. picture-alliance

Mit der hier gezeigten kleineren Rakete PSLV-C11 hat Indien bereits erfolgreich Nutzlast ins All gebracht. Bei der Entwicklung eines größeren Trägersystems treten jedoch immer wieder Probleme auf.

Neu DelhiErneuter Rückschlag für Indiens selbst entwickelten Raketenantrieb: Nach dem Absturz von zwei Trägerraketen für schwere Nutzlasten ist Indien auch im dritten Versuch mit dem Modell GSLV gescheitert.

Der Start wurde am Montag kurz vor dem geplanten Abheben wegen eines Lecks abgebrochen, wie die Indische Raumforschungsorganisation ISRO auf ihrer Homepage mitteilte. Die Trägerrakete für besonders schwere Satelliten besitzt einen Antrieb mit in Indien entwickelter Kühltechnologie.

Beim ersten Versuch im April 2010 war die GSLV-Trägerrakete abgestürzt, wenige Monate später explodierte sie kurz nach dem Start über dem Raumfahrtflughafen Sriharikota nördlich der südindischen Stadt Chennai. Indiens Wissenschaftler arbeiten schon seit mehr als 20 Jahren an dem Antrieb mit Kühltechnik.

Indien hat ein ambitioniertes Weltraumprogramm und bringt mit einem kleineren Raketentyp immer wieder erfolgreich Satelliten ins All. In diesem Jahr hat Indien auch einen ersten eigenen Navigationssatelliten ausgesetzt. Im Herbst soll eine Sonde zum Mars starten.

Die GSLV-Rakete spielt eine zentrale Rolle in einer bemannten Weltraummission. 2016 möchte Indien erstmals Raumfahrer mit einem eigenen Trägersystem ins All bringen..

Von

dpa

Kommentare (2)

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Urlaub_auf_dem_Mond

20.08.2013, 12:49 Uhr

Die Inder werden das schon noch schaffen. Die Chinesen sind ja gleich nahebei. Interessant ist, dass diese beiden Länder höhere Ambitionen haben als die ESA.

Aber warum die alle immer noch mit der Raketentechnik rummachen, wo es doch viel Energie-optimalere Möglichkeiten gäbe, um in den Weltraum zu kommen, will mir nicht so ganz einleuchten...

Account gelöscht!

20.08.2013, 13:27 Uhr

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