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21.04.2016

12:54 Uhr

Satellit Sentinel 1B

Europa schickt neuen Wächter ins All

Ehrgeiziges Raumfahrtprogramm: Europa schickt am Freitag seinen vierten Wächter ins All. An Bord des Satelliten Sentinel 1B ist ein hochentwickeltes Radar zur Erdüberwachung in bislang ungekannter Präzision.

Der Satellit verfügt über ein hochentwickeltes Radar, das rund um die Uhr in allen Wetterlagen Bilder von der Erdoberfläche liefert.

Sentinel 1B

Der Satellit verfügt über ein hochentwickeltes Radar, das rund um die Uhr in allen Wetterlagen Bilder von der Erdoberfläche liefert.

KourouEuropa will seinen vierten Wächter ins All schicken: Im Rahmen des Copernicus-Programms soll am Freitag vom europäischen Raumflughafen Kourou in Französisch-Guayana der Satellit Sentinel 1B in eine Umlaufbahn um die Erde gebracht werden. Der Radar-Satellit ist der Zwilling von Sentinel 1A, der sich bereits seit zwei Jahren im Erdorbit befindet. Das Satellitenduo wird die Erde aus dem All beobachten.

Das ehrgeizige Copernicus-Programm der EU verfolgt das Ziel, den Zustand der Erde kontinuierlich zu erfassen und Fernerkundungsdaten über Ozeane, Landflächen, Atmosphäre und Klimawandel zu sammeln. Kern des Programms bilden die Daten der nach dem englischen Wort für „Wächter“ benannten Sentinel-Satelliten. Diese Daten sollen zeitnah Behörden, Unternehmen und Bürgern zur Verfügung gestellt werden.

Für das Programm wird seit April 2014 nach und nach eine Flotte von Satelliten ins All geschossen. Neben Sentinel 1A sind bereits die Satelliten Sentinel 2A und 3A im All – ihre jeweiligen Zwillingssatelliten sollen in der zweiten Hälfte dieses Jahres sowie im nächsten Jahr starten. Weitere Missionen sind in der Planung.

Sentinel 1B soll seine Reise in den Erdorbit am Freitagabend um 23.02 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit in Kourou beginnen. Die baugleichen Sentinel-Satelliten 1A und 1B verfügen über ein hochentwickeltes Radar, das rund um die Uhr bei jedem Wetter Bilder von der Erdoberfläche liefert.

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