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25.08.2014

13:48 Uhr

Rettet mit ermüdender Regelmäßigkeit die Welt: Superman (hier dargestellt von Christopher Reeve). ap

Rettet mit ermüdender Regelmäßigkeit die Welt: Superman (hier dargestellt von Christopher Reeve).

Beständig rettet Comic-Held Superman die Menschheit vor dem Untergang – und setzt dabei auch noch auf saubere Antriebstechnologien: Er bezieht seine Stärke wie auch sein Flugvermögen nämlich aus der Energie, die ihm die elektromagnetische Strahlung des Sonnenlichts liefert.

Das Comicgenre außen vor: Wäre dies theoretisch überhaupt denkbar? Das wollte eine Gruppe von Physikstudenten der University of Leicester herausfinden und berechnete, welche Mengen Energie der bärenstarke Supermann aus dem Sonnenlicht ziehen müsste. Als Vergleichsbasis zogen sie die Effizienz der leistungsstärksten Solarzellen her, die bislang entwickelt wurden und einen Wirkungsgrad von knapp 45 Prozent aufweisen.

Das Ergebnis ist niederschmetternd für alle, die an Superhelden glauben wollen: Allein um in einer Höhe von 30 Kilometern acht Stunden fliegen zu können, müssten Supermans Energieabsorber einen Wirkungsgrad von 656.000 Prozent aufweisen. Nur dann könnte er seinen Bedarf von 207 Milliarden Joule decken, den er benötigt, um den Luftwiderstand in der Höhe zu überwinden und mit eigenem Antrieb vorwärts zu kommen.

Möglich wäre ein solcher Flug nur, wenn Superman mit Solarpaneelen der doppelten Größe eines Fußballplatzes ausgestattet wäre – was ihn bei der Rettung der Erde vermutlich behindern würde. Womöglich nutzt er also auch noch andere Energiequellen, spekulieren die Studenten daher.

Das könnten etwa die geheimnisvollen Neutrinos sein, die die Sonne ebenfalls ausstößt und die beständig unseren Körper passieren. Deren wahre Natur ist der Wissenschaft derzeit allerdings sogar noch ein wenig rätselhafter als die Superkräfte von Superman.

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