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18.01.2005

16:15 Uhr

Schröder eröffnet am Mittwoch das Einsteinjahr 2005

Einstein wird gefeiert

Ein Fest für ein Genie: Mit 800 geladenen Gästen eröffnen Bundeskanzler Gerhard Schröder und Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (beide SPD) an diesem Mittwoch in Berlin das Einsteinjahr 2005.

Albert Einstein. Foto: dpa

Albert Einstein. Foto: dpa

HB BERLIN. Die Hommage an den unkonventionellen Querdenker und Ausnahmewissenschaftler Albert Einstein (1879-1955) ist der Auftakt zu zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen. 100 Jahre nach Einsteins wissenschaftlichem „Wunderjahr“ 1905 und 50 Jahre nach seinem Tod soll damit an Leben und Werk des Jahrhundertgenies erinnert werden. Das Einsteinjahr ist eine Initiative von Bundesregierung, Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur.

Die Festvortrag hält nach der Eröffnung durch Schröder der Präsident der Zentraleuropäischen Universität in Budapest, Yehuda Elkana. Unterhalten werden die Gäste später von den Schauspielern Iris Berben und Mario Adorf, die aus amüsanten Briefwechseln Einsteins lesen. Zu sehen sind auch Ausschnitte aus der zeitgenössischen Oper „Einstein on the beach“, teilten die Veranstalter am Dienstag mit. Durch das Festprogramm führt Tagesthemen-Moderatorin Anne Will.

Kein Forscher hat je solch eine öffentliche Verehrung erfahren wie Albert Einstein. Noch immer ist der Physiker mit der wilden Haarmähne und der unkonventionellen Lebensart der mit Abstand populärste Wissenschaftler. 100 Jahre ist es her, dass Einstein in Bern die Anfänge seiner berühmten Relativitätstheorie erdachte. Von 1914 an lebte er 19 Jahre lang in Berlin, 1921 erhielt er den Nobelpreis. Nach seiner Emigration 1933 in die USA hat der jüdische Wissenschaftler und bekennende Pazifist Deutschland nicht mehr betreten.

Als einer der Höhepunkte im Einsteinjahr ist im Berliner Kronprinzenpalais Unter den Linden vom 16. Mai bis 30. September die Ausstellung „Albert Einstein - Ingenieur des Universums“ zu sehen.

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