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29.11.2012

12:15 Uhr

Schwarzes Loch

Schwerkraft-Monster abseits aller Theorie

Astronomen haben in einer entfernten Galaxie ein riesiges schwarzes Loch entdeckt – möglicherweise das größte seiner Art. Es könnte alle bisherigen Theorien zur Entwicklung von Galaxien über den Haufen werfen.

Unsichtbare Schwerkraftfalle: Im Zentrum der Scheibengalaxie NGC 1277 sitzt mit 17 Milliarden Sonnenmassen eines der gewichtigsten jemals entdeckten schwarzen Löcher. NASA / ESA / Andrew C. Fabian / Remco C. van den Bosch (MPIA)

Unsichtbare Schwerkraftfalle: Im Zentrum der Scheibengalaxie NGC 1277 sitzt mit 17 Milliarden Sonnenmassen eines der gewichtigsten jemals entdeckten schwarzen Löcher.

Düsseldorf17 Milliarden Sonnenmassen – so schwer ist das schwarze Loch, das Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts (MPI) für Astronomie in einer fernen Galaxie aufgespürt haben. Das Schwerkraft-Monster ist damit deutlich schwerer, als es die Modelle zur Entwicklung von Galaxien vorhersagen. Möglicherweise ist es sogar das massereichste schwarze Loch, das jemals entdeckt wurde.

Astronomen gehen davon aus, dass im Herzen jeder Galaxie ein supermassives schwarzes Loch sitzt. Dessen Masse reicht von einigen hunderttausend bis zu einigen Milliarden Sonnenmassen. Das am besten untersuchte Exemplar mit rund vier Millionen Sonnenmassen lauert im Zentrum unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße.

Üblicherweise erreicht eine solche zentrale Schwerkraftfalle nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtmasse aller Sterne, die der Muttergalaxie angehören – etwa 0,1 Prozent. Diese Beziehung ist zwar bislang nur unvollständig erklärbar, spielt aber eine wichtige Rolle in allen derzeit gängigen Modellen der Galaxienentwicklung.

Doch das jetzt von MPI-Forscher Remco van den Bosch und Kollegen aufgespürte schwarze Loch könnte diesen allgemein akzeptierten Zusammenhang aushebeln. Mithilfe des Hobby-Eberly-Teleskops am McDonald-Observatorium im US-Bundesstaat Texas sowie Bildern aus dem Archiv des Weltraumteleskops Hubble erkundeten sie die rund 220 Millionen Lichtjahre entfernte Galaxie NGC 1277.

Kommentare (8)

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F-E-P

29.11.2012, 13:51 Uhr

Es gbt in Deutschland einen, der sich selbst den unberühmtesten "QUANTENPHYSIKER" Deutschlands nennt. Und der die Formel E = m c² nach E = m (c)² umgestellt hat.
Der lacht sich schier kaputt, wenn er solch einen Artikel liest. Er hat sich den Namen Fréd-Éric Porschéé zugelegt.
"Googln" immer noch zwecklos !!!??

Account gelöscht!

29.11.2012, 17:10 Uhr

Warum so weit gehen?
Da größte schwarze Loch haben wir hier auf der Erde mit Namen Griechenland!

Account gelöscht!

29.11.2012, 17:24 Uhr

Also dem Artikel war wenigstens Information zu entnehmen - ihr Beitrag ist für die meisten wahrscheinlich unverständliches Geschreibsel.

Anstoßen könnte man sich wohl an dem bei dem Thema ständig verwendeten "Monster". Wissenschaftlich
wäre wohl: "hypermassiv". Wenn das Objekt denn nicht mehr in die Kategorie "supermassiv" paßt.

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