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15.08.2012

08:28 Uhr

Sechsfache Schallgeschwindigkeit

USA testen neuen Hyperschalljet

Es hört sich ein wenig wie Science Fiction an: Ein Jet fliegt mit sechsfacher Schallgeschwindigkeit. Mit einem derartige Waffensystem wäre jeder Punkt der Welt in kürzester Zeit erreichbar.

X-51A Waverider unter einem B-52-Bomber. Der Hyperschalljet erreicht eine Geschwindigkeit von rund 7000 Kilometer pro Stunde. dpa

X-51A Waverider unter einem B-52-Bomber. Der Hyperschalljet erreicht eine Geschwindigkeit von rund 7000 Kilometer pro Stunde.

Los AngelesUS-Militärs testen einen Jet-Fluggerät mit sechsfacher Schallgeschwindigkeit. Der Hyperschalljet X-51A Waverider (Wellenreiter), der gemeinsam mit der Flugzeughersteller Boeing entwickelt wurde, soll zumindest wenige Minuten lang eine Geschwindigkeit von rund 7000 Kilometer pro Stunde erreichen - damit wäre die Strecke London-New York in rund einer Stunde zurückzulegen.

Wie die „Washington Post“ unter Berufung auf einen Militärsprecher berichtete, begann der Test am Dienstag (Ortszeit) auf dem Luftwaffenstützpunkt Edwards Air Force in Kalifornien. Demnach stieg ein B-52 Bomber mit dem Hyperschall-Vehikel unter den Tragflächen auf.

Wenig später sollte der Experimentalflieger abgekoppelt werden und selbstständig an Fahrt gewinnen - bis zur Höchstgeschwindigkeit von Mach 6. Der Flug des Minijets - der die Bezeichnung „Wellenreiter“ erhalten hat, da er auf den durch seine hohe Geschwindigkeit erzeugten Schockwellen reitet und dadurch noch mehr beschleunigt- sollte nicht länger als 300 Sekunden dauern. Danach sollte er kontrolliert in der Luft zerstört werden. Allerdings lagen zunächst keine Angaben vor, ob der Test gelungen ist. Zwei vorangegangene Tests wurden wegen technischer Probleme vorzeitig abgebrochen.

Die „Scramjet“-Technik könnte blitzschnelle Militärschläge aus der Luft möglich machen - wenn die Entwickler die technischen Probleme lösen. Eine Beförderung von Passagieren ist beim derzeitigen Stand der Technik allerdings eher Zukunftsmusik.

Nach einer Beschleunigung soll das Gerät derart schnell fliegen, dass die an seiner Vorderseite eintretende Luft im Inneren des stromlinienförmigen Fluggerätes ganz von alleine extrem stark verdichtet wird. Der in diesem Luftstrom gezündete Treibstoff beschleunigt den Flugkörper dann weiter.

Diese „Scramjet“-Technik arbeitet nach dem seit langer Zeit bekannten Prinzip des Staustrahl-Triebwerkes. Dieses kommt mit viel weniger Teilen aus als herkömmliche Turbinen. Im Grunde handelt es sich um eine sich selbst beschleunigende Düse.

Das Bild der US Air Foce zeigt eine Grafik des X-51A Waveriders. dpa

Das Bild der US Air Foce zeigt eine Grafik des X-51A Waveriders.

Das ältere Modell „X-43“ erreichte mit diesem „Scramjet“-Prinzip (supersonic-combustion ramjet) 2004 bereits eine Geschwindigkeit von rund Mach 10 - etwa 11 000 Kilometer pro Stunde.

In den Turbinen eines Verkehrsflugzeuges hingegen sorgen die vorne für jedermann gut sichtbaren Turbinenschaufeln dafür, dass die Luft angesaugt und im Inneren stark verdichtet wird, um den Vortrieb zu erzeugen.

Die X-51 wird von Boeing und der Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency) vorangetrieben, der Forschungsabteilung des US-Militärs.

Von

dpa

Kommentare (10)

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donolli

15.08.2012, 09:31 Uhr

Was die wenigsten Leute wissen und auch nicht gesagt wird. Dies ist Technolgie noch aus der Nazizeit. Es gab in Tschechien und in Bayern unterirdische Forschungszentren (Konzentrationslager für Wissenschaftler aus Zentral-Ost Europa gemischt mit eigenen Wissenschaftler) wo das unmögliche gedacht und realisiert werden sollte. Auch dieses Projekt beruht auf alte Blaupausen aus dieser Zeit. Es gab sogar ein "Levitationsprojekt". Was daraus wohl geworden ist bzw. wann lassen sie diese Katze aus dem Sack? Sicherlich nicht so schnell, denn es würde eine Weltwirtschaftskrise auslösen! Alle herkömmlichen Antriebssysteme wären obsolet! Der technolgische Vorsprung insbesondere im milit. Bereich der USA ist auf Naziforschung basiert und noch heute profitiert die USA aus dem Fondus! Selbst die Stelf-Technologie resultiert aus Basisforschung aus dieser Zeit!
Die SS-Wissenschaftsleiter aus dieser Zeit sind alle nach dem Kriege mit den Unterlagen verschwunden und bekamen in den USA neue Identitäten. Eben der kalte Krieg heiligte die Mittel!

SpaceLordMother

15.08.2012, 09:42 Uhr

So lange dauert das dann doch nicht mehr...

http://pravdatvcom.wordpress.com/2012/08/13/keshe-foundation-veroffentlicht-overunity-und-anitgravitations-technologie/

Account gelöscht!

15.08.2012, 09:48 Uhr

Dann sollten wir doch den Patentschutz einklagen.
Oder auf Rückgabe. Der Klageausschluß in den 2+4 Verträgen ist doch sowieso Unrecht von Anfang an.

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