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11.06.2013

08:15 Uhr

Shenzhou 10 vor dem Start

China trainiert für die eigene Raumstation

Bis 2020 will China eine eigene Raumstation bauen. Dafür bricht das Raumschiff „Shenzhou 10“ heute ins All auf – unter anderem, um Andockmanöver zu üben. Mit an Bord ist auch die erste Weltraum-Lehrerin.

Gut bewacht steht das Raumschiff auf der Startrampe. ap

Gut bewacht steht das Raumschiff auf der Startrampe.

PekingDas Raumschiff „Shenzhou 10“ startet am heutigen Dienstag zum bislang längsten chinesischen Raumflug. Zur dreiköpfigen Besatzung gehört zum zweiten Mal eine Astronautin. Auf dem 15-tägigen Flug des „Magischen Schiffes“ sollen Andockmanöver mit dem Raummodul „Tiangong-1“ geübt werden, das seit September 2011 die Erde umkreist.

Auf dem fünften bemannten chinesischen Raumflug sollen die Astronauten schätzungsweise zwölf Tage in dem „Himmelspalast“ wohnen. Ihre Experimente und Manöver sind wichtige Voraussetzungen für den Bau einer eigenen chinesischen Raumstation, die bis 2020 geplant ist.

Der Start vom Raumfahrtzentrum Jiuquan in der Provinz Gansu in Nordwestchina ist für heute 17.38 Uhr Ortszeit (11.38 Uhr MESZ) geplant. „Alle Kontrollsysteme sind bereit“, sagte Sprecherin Wu Ping am Montag am Raumfahrtbahnhof am Rande der Wüste Gobi. „Die Astronauten sind in einem guten und stabilen Zustand.“ Die Rakete vom Typ „Langer Marsch-2F“ werde seit Montag aufgetankt.

Ein automatisches und ein manuelles Andockmanöver seien geplant. Die Astronauten sollten „neue Technologien zum Bau der Raumstation“ sowie lebenserhaltende Systeme im All testen. Die Abfallverarbeitung sei verbessert worden. Auch gebe es neue Nahrung für die Astronauten, berichtete die Sprecherin des Raumfahrtprogramms.

Kommentare (6)

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Account gelöscht!

11.06.2013, 09:20 Uhr

Coole Chinesen! Die haben's drauf - und wir bekommen nicht mal einen mittelgroßen Flughafen gebaut.

fwolf

11.06.2013, 10:01 Uhr

Chinesische Raumfahrer sind Taikonauten, keine Astronauten.

Account gelöscht!

11.06.2013, 10:15 Uhr

Und russische Astronauten sind Kosmonauten. Und in Ostdeutschland ist ein Mähdrescher oft immer noch ein Combine. Bleibt sich doch gleich.

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