Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

20.01.2005

07:20 Uhr

Forschung + Medizin

Siebtes Todesopfer durch Vogelgrippe in Vietnam

Der jüngste Ausbruch der Vogelgrippe in Vietnam hat ein siebtes Menschenleben gefordert. Bei einem 47-Jährigen, der bereits am 9. Januar gestorben war, sei der gefährliche Virustyp H5n1 jetzt nachgewiesen worden.

Tiermarkt in Bangkok

Enges Zusammenleben mit Tieren sind ein Grund für die Vogelgrippe in Südostasien.

dpa HANOI. Der jüngste Ausbruch der Vogelgrippe in Vietnam hat ein siebtes Menschenleben gefordert. Bei einem 47-Jährigen, der bereits am 9. Januar gestorben war, sei der gefährliche Virustyp H5n1 jetzt nachgewiesen worden.

Das teilte ein Mediziner des Nationalen Hygieneinstituts in der Hauptstadt Hanoi am Freitag mit. Zunächst sei der Befund negativ gewesen. Alle sieben Todesfälle ereigneten sich in den vergangenen drei Wochen. Damit starben seit Ende 2003 ingesamt 27 Menschen in dem südostasiatischen Land an der Vogelgrippe.

Den Angaben zufolge hatte der 47-Jährige zwei Wochen vor Ausbruch der Krankheit gemeinsam mit seinem Bruder einen Schwan gefangen und verspeist. Bei dem Bruder sei ebenfalls das Virus nachgewiesen worden. Er befinde sich aber in stabilem Zustand, hieß es.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×