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04.08.2011

09:36 Uhr

Sonnensystem

Kosmischer Crash formte die Rückseite des Mondes

Viele Forscher glauben, dass der Mond durch die Kollision der Erde mit einem anderen Himmelskörper entstanden ist. Jetzt haben Wissenschaftler Hinweise auf einen zweiten Crash gefunden.

Die Illustration zeigt den Moment des Zusammenstosses zwischen dem Mond und dem rund ein Drittel kleineren Zweitmond. Die Kollision könnte die auffällige Beschaffenheit der Mondrückseite erklären. Quelle: dapd

Die Illustration zeigt den Moment des Zusammenstosses zwischen dem Mond und dem rund ein Drittel kleineren Zweitmond. Die Kollision könnte die auffällige Beschaffenheit der Mondrückseite erklären.

LondonDie Gestalt des Mondes erklärt sich möglicherweise durch die Kollision mit einem zweiten Erdtrabanten. Der Aufprall eines solchen Himmelskörpers könnte die bislang ungelöste Frage beantworten, warum sich die erdnahe Seite des Mondes so stark von der Rückseite unterscheidet.

Das berichten amerikanische Wissenschaftler um Martin Jutzi von der University of California in Santa Cruz im Journal „Nature“. Demnach wäre die Erde über Jahrmillionen von zwei Monden umkreist worden.

Seit langer Zeit rätseln Forscher über die auffällige Diskrepanz zwischen den beiden Hemisphären des Erdbegleiters: Die Vorderseite des Mondes besteht zu großen Teilen aus flachen Tiefebenen. Die Rückseite dagegen ist ein bergiges und stark zerklüftetes Hochland.

Viele Wissenschaftler glauben, dass der Mond vor etwa 4,5 Milliarden Jahren entstand, als ein Himmelskörper von der Größe des Mars die Erde traf. Das bei diesem Einschlag herausgeschleuderte Material verschmolz dann zu dem Erdbegleiter.

Die Forscher um Jutzi entwerfen nun anhand komplexer Computersimulationen ein weiteres Szenario: Möglicherweise entstand bei jener gewaltigen Kollision noch ein zweiter, kleinerer Erdtrabant mit einem Durchmesser von etwa 1200 Kilometern. Das entspricht etwa einem Drittel des Mondes.

Nach seiner Entstehung blieb dieser kleinere Himmelskörper demnach Dutzende Jahrmillionen in einer relativ stabilen Umlaufbahn, bevor er schließlich mit dem Mond kollidierte. In der Simulation ließen die Forscher den kleinen Mond mit einer vergleichsweise langsamen Geschwindigkeit von 2,4 Kilometern in der Sekunde aufschlagen. Das Gestein lagerte sich bei diesem Einschlag an der getroffenen Seite des größeren Mondes an.

Dies würde den Forschern zufolge die Berglandschaft auf der Rückseite des Erdtrabanten erklären. Auch der Umstand, dass die Mondkruste dort wesentlich dicker ist als auf der erdnahen Hemisphäre, würde zu diesem Modell passen: Bei dem Einschlag müsste der Begleiter diese Seite des Mondes mit einer mehrere Kilometer dicken Zusatzschicht aus fester Kruste überzogen haben.

 

Kommentare (6)

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Alien

04.08.2011, 09:44 Uhr

Der Mond ist bewohnt und ein künstlich gebauter "Planet".
Es gibt Gebäude zu sehen auf der Rückseite des Mondes.
Warum sind wohl die Raumfahrtprogramme zum Mond abgebrochen worden ?
Bevor ihr lacht oder den Kopf schüttelt - recherchiert selber !
Viele, viele Dinge sind anderst als man uns erzählt....

Glaubender

04.08.2011, 12:15 Uhr

Viele Wissenschaftler glauben...
Ja, die Wissenschaftler glauben an die Evolutionstheorie, sie glauben an den Urknall und vieles andere theoretisch denkbare.
Ein großer Teil der Wissenschaft ist eben auch nur eine Religion.

HaHeBo

04.08.2011, 16:03 Uhr

Der Film dazu ist bereits in Vorbereitung:
www.ironsky.net

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