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08.04.2014

13:42 Uhr

Stichwort: Black Box

Fliegendes Langzeitgedächtnis

Bei der Suche nach Flug MH370 hoffen die Suchteams weiter auf neue Signale des Flugschreibers an Bord, der sogenannten Black Box. Doch wie leistungsfähig ist solch ein Langzeitgedächtnis von Flugzeugen eigentlich?

Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder bilden zusammen die „Black Box“ eines Verkehrsflugzeugs. dpa

Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder bilden zusammen die „Black Box“ eines Verkehrsflugzeugs.

BerlinSie sind das Langzeitgedächtnis moderner Verkehrsflugzeuge: Flugdatenschreiber und Stimmenrekorder, zusammengefasst in einem Schuhkarton-großen Metallbehälter, der trotz seiner grellorangen Signalfarbe als Black Box bekannt ist. Der Datenschreiber zeichnet während des Fluges alle relevanten Informationen wie Kurs, Flughöhe, Geschwindigkeit oder Triebwerksleistung auf, während der Stimmenrekorder Gespräche und Geräusche im Cockpit aufnimmt.

Die Daten werden auf Magnetbändern oder elektronischen Speichermedien gespeichert. Ist die Kapazität erschöpft, werden die jeweils ältesten Informationen überschrieben. So bleiben etwa beim Stimmenrekorder üblicherweise nur die letzten beiden Stunden im Cockpit erhalten.

Vermisste Boeing: Mit dem U-Boot auf Wracksuche

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Wie findet man ein Flugzeug in den Tiefen der Ozeane? Geomar-Forscher Klas Lackschewitz hat damit Erfahrung, er suchte 2010 eine vermisste Air-France-Maschine. Sein Tauchboot Abyss könnte auch diesmal zum Einsatz kommen.

Die Black Box ist so konstruiert, dass sie Beschädigungen beim Aufprall der Maschine übersteht. Sie hält Wassertiefen bis 6000 Meter aus und muss laut Vorschrift 30 Minuten lang einer Temperatur von 1000 Grad Celsius widerstehen. Meist wird das Gerät im Heck oder Rumpf eines Flugzeugs eingebaut, wo es vor Beschädigungen besser geschützt ist.

Ein Ortungsgerät, das sich bei der Berührung mit Wasser einschaltet, soll das Auffinden der Box ermöglichen, wenn ein Flugzeug ins Meer stürzt. Dieser sogenannte Underwater Locator Beacon (ULB) sendet ein regelmäßiges Signal aus, das von einem Ultraschall-Empfänger noch aus einer Tiefe von gut 4000 Metern empfangen werden kann.

Die Batterie zum Betrieb des ULB muss den aktuellen Bestimmungen zufolge mindestens 30 Tage reichen. Nach dem Absturz einer Air France-Maschine im Atlantik im Jahr 2009 hatte die französische Flugsicherheitsbehörde BEA empfohlen, die Lebensdauer der Batterie auf 90 Tage zu erhöhen. Bislang wurde diese Empfehlung aber nicht umgesetzt.

Kommentare (2)

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Account gelöscht!

08.04.2014, 14:47 Uhr

Werden die wochenlangen Finten in den Medien über mögliche Absturzstellen möglicherweise bewußt gestreut, um die wahre Flugroute zu verschleiern?

In diesem Zusammenhang sind auch Meldungen über die mögliche Fluggeschwindigkeit nur reine Spekulation. Flog die Maschine langsamer und hatte damit eine größere Reichweite, oder schneller? Nachdem man zwei Wochen angeblich überhaupt keine Daten hatte, wird plötzlich über die Fluggeschwindigkeit spekuliert.

Es ist und bleibt eines der größten Rätsel der Luftverkehrsgeschichte überhaupt, dass ein Riesenflieger verschwindet und nirgendwo gefunden wird - in einer Welt, in der jedes 20Euro-Handy von der NSA geortet werden kann.

Will man MH370 gar nicht finden?

Account gelöscht!

08.04.2014, 14:59 Uhr

Die "offizielle" Story über das Schicksal von Malaysia-Airlines-Flug 370 ist jetzt zum offenkundigen Verschleierungsversuch geworden.

Nach einer endlosen Demonstration völliger Inkompetenz des malaysischen Militärs und der Regierung bezüglich der Radarsignatur des verschollenen Flugzeugs erzählen uns die privaten Konzernmedien jetzt, der Flug sei "über dem südlichen Indischen Ozean abgestürzt", es gebe keine Überlebenden.

Diese Erklärung riecht nach einem Verschleierungsversuch, und das aus mehreren entscheidenden Gründen, die allesamt von den privaten Konzernmedien völlig ignoriert werden:

1.) Wäre das Flugzeug ins Meer gestürzt, wäre es beim Aufprall auf das Wasser auseinandergebrochen, Trümmerteile hätten sich leicht finden lassen

2.) Das Flugzeug sendete noch vier bis sieben Stunden lag Daten an Boeing

3.) Es gibt NULL Beweise dafür, dass das Flugzeug in den Indischen Ozean gestürzt ist

4.) Noch eine entscheidende Tatsache: Der Transponder wurde eindeutig manuell abgeschaltet, um die neue Flugroute des Flugzeugs zu verbergen


http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/mike-adams/malaysia-airlines-flug-37-jetzt-eindeutig-ein-verschleierungsversuch-der-regierung-alle-beweise-sp.html

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