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28.04.2015

13:39 Uhr

Studie

Jeder Dritte würde Krankendaten weiterleiten

Die meisten Smartphone-Nutzer können sich noch nicht vorstellen, Gesundheitsdaten an ihre Kasse weiterzugeben. Je älter die Nutzer sind, desto geringer ist der Widerstand. Schon jetzt würde es jeder Dritte tun.

Daten zu Fitness, Ernährung und Lebensstil sind für Krankenkassen attraktiv. dpa

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Daten zu Fitness, Ernährung und Lebensstil sind für Krankenkassen attraktiv.

BerlinMehr als jeder dritte Smartphone-Nutzer kann sich einer Umfrage zufolge vorstellen, Daten zu seiner Fitness, seiner Ernährung oder seinem Lebensstil an seine Krankenkasse weiterzuleiten. Nur jeder fünfte Befragte wünscht sich dafür auch eine Gegenleistung wie einen Rabatt beim Versicherungsbetrag oder eine Prämie, wie eine am Dienstag veröffentlichte Umfrage des Branchenverbandes Bitkom ergab.

Per App ermittelte Daten wie zurückgelegte Schritte, Ergebnisse eines Seh- oder Hörtests oder Fotos von Hautveränderungen könnten helfen, „Patienten individuell zu informieren und zu beraten und sie medizinisch besser zu versorgen“, erklärte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Selbstverständlich müssten Datensicherheit und Datenschutz aber an oberster Stelle stehen.

Die meisten Smartphone-Nutzer (63 Prozent) können sich wegen Datenschutzbedenken noch nicht vorstellen, Gesundheitsdaten an ihre Kasse weiterzugeben. Je älter die Nutzer sind, desto geringer ist dieser Widerstand aber: Bei Menschen über 65 Jahren sagte fast jeder zweite (47 Prozent), er könne sich die Weiterleitung sensibler Daten vorstellen. In dieser Altersgruppe waren es sogar 33 Prozent der Befragten, die dafür keine Gegenleistung von ihrer Kasse erwarten.

Bitkom ließ in der repräsentativen Umfrage 1279 Menschen ab 14 Jahren befragen.

Von

afp

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