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11.03.2017

18:33 Uhr

SXSW

Mission zum Mars

VonBritta Weddeling

Tech-Milliardäre wie Tesla-Chef Elon Musk und Amazon-Gründer Jeff Bezos träumen vom Raumfahren. Bei der SXSW berichten Nasa-Experten von den technischen Vorbereitung fürs größte Abenteuer der Menschheit.

Schon 2030 könnte die erste Mission in Richtung des Planeten laut Experten starten. obs

Mars

Schon 2030 könnte die erste Mission in Richtung des Planeten laut Experten starten.

AustinWas tut ein Astronaut, wenn auf dem Mars das Essen ausgeht? Er baut Kartoffeln an, in den eigenen Exkrementen wohlgemerkt. Die Fruchtbarkeit des roten Planeten 60 Millionen Kilometer von der Erde entfernt ist schließlich begrenzt. In „Der Marsianer”, dem kongenialen Science-Fiction-Film von Ridley Scott, kämpft Weltraum-Botaniker Mark Watney, gespielt von Matt Damon, wochenlang ums Überleben.

Der Freizeitwert des Mars mag begrenzt sein. Doch das hält die Tech-Milliardäre aus Silicon Valley und anderswo nicht von entsprechenden Urlaubsplänen ab. Tesla-Chef Elon Musk, Gründer von Raumfahrtunternehmen SpaceX, will schon kommendes Jahr Touristen in die Mondlaufbahn schießen – und irgendwann auch auf den Mars. Jeff Bezos von Amazon gewann mit dem europäischen Satelliten-Betreiber Eutelsat immerhin schon den ersten kommerziellen Kunden für Blue Origin. Virgin-Chef Richard Branson engagiert sich ebenfalls im Raketen-Rennen.

Intergalaktische Reisen faszinieren die Digital-Branche, wo die Ideen niemals zu groß sein können – und welcher Traum wäre existentialistischer, als einen neuen Lebensraum für die Menschheit zu finden, irgendwo da draußen? Doch klar ist schon jetzt: Mit einer Ankunft auf dem Mars beginnt das eigentliche Abenteuer, nicht nur im Kino, sondern auch im echten Leben.

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Wie können Menschen auf dem roten Planeten existieren, dessen Luft nicht gemacht ist für menschliche Lungen, dessen Oberfläche kraterartig, teilweise messerscharf und für normale Fahrzeuge unbefahrbar ist, mit 60 Prozent geringerer Schwerkraft als die Erde und einer Temperatur, die gerne mal auf Minus 125 Grad Celsius sinkt? Und woher kommen Lebensmittel und Energie für eine Mission ohne Rückkehr-Chance? Bisherige Ingenieurskunst befördert die Astronauten zwar in einer sechsmonatigen Reise auf den Mars, aber nicht wieder zurück.

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