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28.09.2011

09:31 Uhr

Tiangong-1

Chinas Raummodul fliegt am Donnerstag ins All

China will am Donnerstag sein Weltraummodul Tiangong-1ins Weltall bringen. Es ist ein erster Schritt zur Entwicklung einer eigenen chinesischen Raumstation.

Das Weltraummodul Tiangong-1 - hier ein Modell - soll China den Weg zu einer eigenen Raumstation ebnen. dapd

Das Weltraummodul Tiangong-1 - hier ein Modell - soll China den Weg zu einer eigenen Raumstation ebnen.

PekingEine Trägerrakete vom Typ „Langer Marsch 2F“ soll am Donnerstag das chinesische Weltraummodul „Tiangong-1“ („Himmelspalast“) ins All bringen. Als Zeitfenster für den Start vom Raumfahrtbahnhof in Jiuquan in Nordwestchina wurde der Zeitraum zwischen 21.16 und 21.31 Uhr Ortszeit (15.16 und 15.31 Uhr MESZ) festgelegt, berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua am Mittwoch.

Das 8,5 Tonnen schwere Modul soll einem ersten chinesischen Andockmanöver dienen. Dazu wird im November das unbemannte Raumschiff „Shenzhou 8“ starten.

Während der zweijährigen Betriebszeit von „Tiangong-1“ sind weitere Rendezvous dieser Art geplant. Mit zwei weiteren „Shenzhou“-Flügen sollen erstmals auch chinesische Astronauten kurzzeitig das Raummodul bewohnen. Die Andockmanöver und Betriebsversuche dienen der Entwicklung einer eigenen chinesischen Raumstation, deren Bau 2020 geplant ist.

Der zunächst Anfang September geplante Start war wegen eines Fehlschlags mit einer Rakete des Typs „Langer Marsch 2C“ im August verschoben worden. Als Ursache wurde ein Problem mit dem Kontrollsystem der kleinen Steuerungsraketen identifiziert.

Von

dpa

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