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14.10.2014

20:38 Uhr

Tödliches Virus

Ebola-Patient in Leipzig gestorben

Der Uno-Mitarbeiter, der seit vergangenen Donnerstag in Leipzig behandelt wurde, ist in der Nacht zu Dienstag gestorben. Gleichzeitig verbreitet ein chinesisches Pharmaunternehmen Hoffnung auf ein neues Medikament.

Uno-Mitarbeiter

Ebola-Patient in Leipzig gestorben

Uno-Mitarbeiter: Ebola-Patient in Leipzig gestorben

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LeipzigErstmals ist in Deutschland ein Mensch an Ebola gestorben. Der 56 Jahre alte UN-Mitarbeiter erlag in der Nacht zum Dienstag auf der Isolierstation des Leipziger Klinikums St. Georg seiner Krankheit. „Trotz der intensiven medizinischen Betreuung und den höchsten Anstrengungen der Ärzte und Pfleger konnte der Tod nicht verhindert werden“, teilte die Klinik mit. Eine erschreckende Prognose veröffentlichte die Weltgesundheitsorganisation (WHO): Sie erwartet bis Dezember pro Woche zwischen 5000 und 10 000 neue Ebola-Fälle in Westafrika.

Der Patient war bereits bei seiner Ankunft in Leipzig in einem sehr kritischen Zustand. Aufgrund der ärztlichen Schweigepflicht könnten keine näheren Angaben zu den Todesumständen gemacht werden, teilte das Krankenhaus mit. Die Spezialisten dort hatten fünf Tage lang um das Leben des Sudanesen gekämpft.

Die Leiche sollte so schnell wie möglich verbrannt werden. Der Verstorbene war Muslim. „Das macht es nicht leichter, weil der Islam eine Feuerbestattung nicht vorsieht“, sagte ein Stadtsprecher. Allerdings gehe in diesem Extremfall die Sicherheit vor.

Der UN-Mitarbeiter war der dritte Ebola-Patient, der nach Deutschland gebracht wurde. Ein Patient aus Uganda, der sich in Sierra Leone angesteckt hat, wird in Frankfurt/Main versorgt. Über seinen Zustand gab es keine neuen Informationen. Ein weiterer Patient war nach fünf Wochen Behandlung geheilt aus einer Hamburger Klinik entlassen worden.

In Afrika breitet sich Ebola weiter aus. Inzwischen seien der WHO mehr als 8900 Erkrankte gemeldet worden, sagte der Vize-Generaldirektor der Behörde, Bruce Aylward, in Genf. Mehr als 4400 Menschen seien gestorben, vor allem in Guinea, Liberia und Sierra Leone. Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer aus.

Derzeit gebe es pro Woche etwa 1000 neue Ebola-Fälle, sagte Aylward. Die Sterblichkeit liege bei 70 Prozent. Besonders beunruhigend sei, dass sich Ebola in den drei westafrikanischen Ländern geografisch ausbreite. Zudem sei die Lage in den Hauptstädten Freetown, Monrovia und Conakry extrem angespannt.
Die WHO strebt an, den Trend bei den Erkrankungen ab Dezember umzukehren. Die Ziele sind im „70-70-60-Plan“ formuliert: Regierungen und Hilfsorganisationen sollen in den kommenden 60 Tagen mit Ausbildung, Behandlung und Logistik soweit fortgeschritten sein, dass 70 Prozent der Toten sicher begraben und 70 Prozent der Verdachtsfälle strikt isoliert werden können.

Kommentare (2)

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Herr Horst Spitzberg

14.10.2014, 14:12 Uhr

Hallo und guten Tag,
in der Zeit um 1970 / 72 hatte der Spiegel ( als die US-Army in Vietnam das Entlaubungsmittels versprühte )recherchiert und heraus gefunden, daß erstmalig im Grenzgebiet Belgisch kongo / Französisch kongo 1956 Ebola und Aids ausgebrochen waren. Beide Seuchen verschwanden auf Jahre ( man hatte herausgefunden, daß die USA dort den franzöischen und belgischen Truppen mit chemischen und wahrscheinlich biologischen Waffen geholfen hatte. Trotzdem war Lomumba erfolgreich - darüber sollte man nochmals nachdenken

Frau Dr. Max Motte

15.10.2014, 18:16 Uhr

Regierungen beschlagnahmen kolloidales Silber, das erfolgreich zur Behandlung von Ebola-Patienten eingesetzt wird!

Versuche in Westafrika natürliche Mittel zur Ebola-Behandlung zukommen zu lassen, werden von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterdrückt.

Mehrere Sendungen von Silberkolloid wurden blockiert!

Darüber hinaus wird berichtet, dass WHO-Vertreter eine Studie auf einer Ebola-Isolierstation abgesagt haben. Örtliche Gesundheitsbehörden wollten dort kolloidales Silber verabreichen; das sich nach Angaben der US-Regierung als sehr wirksam gegen Ebola erwiesen hat.

Die WHO ordnete den Abbruch der Studie an, obwohl sie zuvor experimentelle Behandlungsmethoden befürwortet hatte.

Behörden blockieren dreimal eine kleine Sendung von Silberkolloid.

Wie die intern. Nichtregierungsorganisation "Natural Solutions Foundation" (NSF) mitteilt, ist sie mit dem Versuch, Silberkolloid nach Sierra Leone zu schicken, bislang gescheitert.
Die Organisation wollte 200 Packungen Silberkolloid schicken.
Die Sendung wurde nun zum 3. Mal in die USA zurückgeschickt.

Zuvor vertrauliche Dokumente, die vom Verteidigungsministerium übergeben wurden, zeigen, dass sich antimikrobielle Silber-Lösungen wie die, welche die NSF jetzt nach Afrika zu schicken versucht, im Kampf gegen Ebola als wirksam erwiesen haben!

Das bestätigen Untersuchungen, die schon 2008 beim Ministerium und anderen US-Bundesbehörden durchgeführt wurden, deren Resultate jedoch von Gesundheitsbehörden und der WHO weitgehend ignoriert werden.

Warum erfahren wir in den gleichgeschalteten Konzernmedien nichts über "Kolloidales Silber"?

Da sollte man sich mal die Frage stellen, wem gehören eigentlich die Medien?

Medienkonzerne, Pharmakonzerne, Energiekonzerne, ... gehören die alle zusammen und keiner weiss es?

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/ethan-a-huff/regierungen-beschlagnahmen-kolloidales-silber-das-erfolgreich-zur-behandlung-von-ebola-patienten-ei.html

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