Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

03.08.2015

08:35 Uhr

Trampender Roboter

Hitchbot offenbar zerstört

VonJörg Thoma
Quelle:Golem.de

Die Reise des trampenden Roboters Hitchbot durch die USA hat in Philadelphia im US-Bundesstaat Pennsylvania ein jähes Ende gefunden. Ein Foto auf Twitter soll die Überreste des zerstörten Roboters zeigen.

Der als soziales Kunstprojekt entstandene trampende Roboter sollte zeigen, ob eine hilflose Maschine auf die Unterstützung von Menschen vertrauen kann. In den USA haben Unbekannte ihn nun zerstört. PR

Ein Bild aus besseren Tagen, im Jahr 2014

Der als soziales Kunstprojekt entstandene trampende Roboter sollte zeigen, ob eine hilflose Maschine auf die Unterstützung von Menschen vertrauen kann. In den USA haben Unbekannte ihn nun zerstört.

Auf seinem Weg durch die USA ist der trampende Roboter Hitchbot offenbar von Unbekannten zerstört worden. Den Projektmitgliedern wurde ein Foto der Überreste des Roboters zugespielt, das später bei Twitter auftauchte. Vor zwei Wochen startete Hitchbot seine Reise in Marblehead, Massachusetts, an der Ostküste der USA. Hitchbot sollte eigentlich quer durch die Vereinigten Staaten bis nach San Francisco trampen. Stattdessen endete seine Reise noch an der Ostküste in Philadelphia.

Der Hitchbot ist als Kunstprojekt entstanden und sollte zeigen, ob ein hilfloser Roboter auf die Unterstützung von Menschen vertrauen kann. Er ist so groß wie ein sechsjähriges Kind, hat einen Fass-Körper, Beine aus Schwimmwürsten, Gummistiefel und einen Mülltonnendeckel auf dem Kopf.

Screenshot eines Bildes das auf Twitter auftauchte und zuvor den Entwicklern des trampenden Roboters zugesandt worden war. PR

Hitchbot offenbar zerstört

Screenshot eines Bildes das auf Twitter auftauchte und zuvor den Entwicklern des trampenden Roboters zugesandt worden war.

Wo sich die Überreste des Hitchbots genau befinden, können dessen Entwickler nicht feststellen. Sein Akku sei leer oder zerstört, schreibt Frauke Zeller von der Ryerson Universität in Toronto, die Hitchbot gemeinsam mit David Harris Smith von der McMaster-Universität in Hamilton entwickelt hat, auf der Webseite des Projekts. Dem Foto nach zu urteilen, sei er aber nicht mehr reparabel.

Hitchbot hatte eine erste vollkommen autonome Reise durch Kanada im August 2014 erfolgreich abgeschlossen. In drei Wochen schaffte er die 6.000 Kilometer von der Ostküste Kanadas bis nach Vancouver Island. "Es war sehr schön zu sehen, wie Menschen in Kanada sich um Hitchbot gekümmert und dafür gesorgt haben, dass es ihm gutgeht", sagt Zeller damals. Weltweit verfolgten Fans den Trip.

Später reiste er durch Europa, unter anderem auch durch Deutschland. Allerdings wurde er hier unter anderem von einem Fernsehteam der Prosieben-Sendung Galileo begleitet. Hitchbot besuchte hierzulande unter anderem Schloss Neuschwanstein in Bayern und den Kölner Rosenmontagsumzug.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×