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21.01.2005

15:40 Uhr

Forschung + Medizin

Uniklinik Tübingen erhält modernsten Computertomographen

Die Universitätsklinik Tübingen hat nach eigenen Angaben den modernsten Computertomographen Europas in Betrieb genommen.

dpa TÜBINGEN. Die Universitätsklinik Tübingen hat nach eigenen Angaben den modernsten Computertomographen Europas in Betrieb genommen. Die Auflösung des so genannten Mehrzeilen- Computertomographen, der mit einem Positronen-Emissions-Tomograph kombiniert ist (PET/CT), sei deutlich höher als bei herkömmlichen Geräten, teilte die Klinik am Freitag mit.

Dadurch könnten auch kleinste Krebs-Metastasen festgestellt werden. Das 2,7 Mill. Euro teure Gerät könne auch winzige Ablagerungen in Gefäßen oder Entzündungsherde lokalisieren. Der „LSO Hi-REZ-Biograph 16“ von Siemens erreiche eine Auflösung von unter einem Millimeter.

Bei einer Krebsdiagnose im PET/CT spritzen Ärzte einem Patienten erst einen radioaktiven Marker, zumeist chemisch veränderten Zucker. Dieser sammelt sich in den viel Energie verbrauchenden Krebszellen an. In einer PET/CT-Untersuchung können Mediziner dann die Regionen mit erhöhter Stoffwechselaktivität gleichzeitig mit den genauen Formen des Gewebes erkennen.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft wählte Tübingen zur Bewertung der neuen PET/CT-Untersuchungstechnik aus, da sich dort eine spezielle interdisziplinäre Arbeitsgruppe mit Bildgebungsverfahren beschäftigt. Zudem kann die Klinik die kurzlebigen radioaktiven Marker selbst herstellen.

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