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16.01.2017

09:51 Uhr

Urzeitlicher Meeresräuber

Warum der Monsterhai ausstarb

VonDaniel Lingenhöhl
Quelle:Spektrum.de

Verglichen mit einem Megalodon schrumpfen heutige Meeresräuber wie der Weiße Hai zu Zwergen: Der Urzeitjäger erreichte die Dimensionen eines modernen Reisebusses. Doch seine Größe wurde ihm schließlich zum Verhängnis.

Der urzeitliche Meeresräuber hatte keine natürlichen Feinde. Trotzdem starb er schließlich aus.  (Foto: Virginia Museum of Natural History/Karen Carr/CC BY 3.0)

Megalodon auf Waljagd

Der urzeitliche Meeresräuber hatte keine natürlichen Feinde. Trotzdem starb er schließlich aus. (Foto: Virginia Museum of Natural History/Karen Carr/CC BY 3.0)

HeidelbergNatürliche Feinde hatte der busgroße Riesenhai Megalodon nicht: Der 18 Meter lange und 50 Tonnen schwere Meeresräuber musste wohl höchstens Kämpfe mit seinesgleichen fürchten. Der massige Körper musste aber mit energiereicher Nahrung versorgt werden – und genau das bereitete Megalodon vor 2,6 Millionen Jahren das Ende.

Der urzeitliche Jäger hatte es vor allem auf Zwergwale und Robben abgesehen, die jedoch wegen klimatischer Umwälzungen zu dieser erdgeschichtlichen Zeit immer seltener wurden und zum Teil ausstarben. Megalodon verschwand also, weil seine Beute knapp wurde und er sich nicht auf neue Nahrungsquellen umstellen konnte.

Das zumindest glaubt Alberto Collareta von der Universität Pisa, der mit seinem Team das Schicksal des Monsterhais genauer unter die Lupe genommen hat. Die Wissenschaftler analysierten Fossilien von Meeressäugern aus der Zeit vor sieben Millionen Jahren in Peru analysiert – der Hochphase von Megalodon – und konnten zahlreiche Bissspuren nachweisen, die sich auf die gewaltigen Zähne des Hais zurückführen ließen.

Zu den bevorzugten Hai-Opfern zählten neben Robben vor allem kleine bis mittelgroße Bartenwal-Arten, die wohl überwiegend in Küstennähe lebten. Als sich seinerzeit das Klima abkühlte, wurde mehr Wasser an den Polen im Meereis und vor allem in den antarktischen und grönländischen Eisschilden gebunden: Die Meeresspiegel sanken und veränderten umfassend die Ökosysteme auf den Kontinentalschelfen. Dieser Wandel sorgte dafür, dass die Zahl der Kleinwale deutlich zurückging und viele Arten ausstarben.

Kommentare (3)

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17.01.2017, 09:17 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich. http://www.handelsblatt.com/netiquette 

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19.01.2017, 12:33 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

SPIEGEL

Danke

Account gelöscht!

20.01.2017, 17:34 Uhr

"Herr Fritz Porters - 18.11.2016, 11:43 Uhr

@ Herr Hoffmann

ich habe nicht diesen enormen politischen Sachverstand wie Sie, aber die von Ihnen beschriebene "Grünen-Sozialistischen Vernichtungspolitik".... ist das sowas wie ein "Gemüseauflauf"? :-D
Herrlich, die Kommentare sind echt Comedy... einige Artikel im HB sind echt besorgniserregend, aber die Kommentare können einem das Lachen zurückzaubern. Danke ...muss weiter arbeiten...aber nachher schaue ich noch mal in die Kommentare...will doch auch später noch was zu schmunzeln haben..."

"Herr Fritz Porters23.12.2016, 12:25 Uhr
Liebe komödiantische Kommentatorengemeinde,

es ist mal wieder ein Fest wie lustig hier kommentiert wird ...was wäre mein Tag ohne diese wunderbaren Geistesblitze, die hier gepostet werden. Herrlich :-)"


@Porters

VIELEN DANK Herr Porters,
es ist wirklich ein immenser Zeitaufwand, von morgens bis abends zu jedem Artikel so witzige Kommentare zu schreiben.
Bei manchen Artikeln sogar mehrere.
Schön das Sie das zu schätzen wissen.

Aber die Ehre gebührt nicht mir alleine. An den Comedy-Kommentaren sind noch weitere Leute beteiligt die auch gewürdigt sein wollen:
Paff, von Horn, Vinci Queri, Delli, Bollmohr, Caruso, Mücke, Eibel,Ebsel,Grande, Dirnberger,Trautmann....

ohne sie wäre ich hier sehr einsam !

Aber besonders erwähnen möchte einen, der wirklich den ganzen Tag, und damit meine ich von morgens bis abends, aber auch wirklich jeden Artikel kommentiert (er ist fleisiger als ich), und auch die meisten Artikel mehrmals kommentiert.....

das ist unser geliebter

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Danke

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