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01.03.2011

01:41 Uhr

Astronaut Steve Bowen und Alvin Drew an der Raumfähre "Discovery". Quelle: dpa

Astronaut Steve Bowen und Alvin Drew an der Raumfähre "Discovery".

Cape CanaveralZwei „Discovery“-Astronauten haben am Montag ihren ersten Außenbordeinsatz begonnen.

Nach der Ankunft auf der Internationalen Raumstation ISS sollten die Besatzungsmitglieder Stephen Bowen und Alvin Drew ein Verlängerungskabel befestigen und eine beschädigte Ammoniak-Pumpe an einen geeigneteren Lagerort bringen. Ihr Einsatz wurde nach zwei Stunden wegen eines technischen Problems für rund 30 Minuten unterbrochen.

Bowen kann auf eine langjährige Erfahrung bei Weltraum-Missionen zurückblicken. Er war kurz vor dem Start zur Besatzung der „Discovery“ gestoßen, nachdem sich ein ursprünglich vorgesehener Astronaut bei einem Fahrradunfall im Januar verletzt hatte.

Für seinen Kollegen Drew ist es hingegen der erste Außenbordeinsatz - der Schwerstarbeit in der Schwerelosigkeit bedeutet. Er ist nun der 200. Teilnehmer einer Weltraummission.

Die „Discovery“ war am Donnerstag vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral zu ihrer letzten Reise ins All gestartet. Nach dem Ende der Mission wird das Shuttle zum Museumsstück. Vorerst wird es jedoch noch mindestens eine Woche gemeinsam mit der ISS die Erde umrunden.

Eigentlich war der letzte Flug der „Discovery“ schon für Anfang November vergangenen Jahres vorgesehen. Das wurde jedoch durch technische Probleme immer wieder verhindert. Nach letzten Flügen der verbliebenen Shuttles „Endeavour“ und „Atlantis“ wird das 1981 aufgelegte Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA aus Kosten- und Sicherheitsgründen eingestellt.

AP

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